Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » So 16. Mär 2014, 14:02

Zumal es ja Grüchte gibt, das die vermutliche Fracht sogar beobachtet wurde. Allerdings sind Gerüchte keine Fakten.
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Texasstyle
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Texasstyle » So 16. Mär 2014, 16:33

Soeben im Fernsehen gesehen-Indien sucht nicht mehr.
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http://www.youtube.com/user/Texasstyle67?feature=mhee aviation memories
ich bin dabei, du bist dabei, wir sind dabei

Flieger Bernd
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Flieger Bernd » So 16. Mär 2014, 17:14

Wieder so ein Computerproblem ? Bild
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Flieger Bernd
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Flieger Bernd » So 16. Mär 2014, 17:35

Texasstyle hat geschrieben:Soeben im Fernsehen gesehen-Indien sucht nicht mehr.

Indien liegt in diesem Radius

ständig unter Beobachtung ................. und dann verkrümelt sich der Flieger

Verschollene Boeing 777-200: Die Satelliten-Spur

http://www.spiegel.de/panorama/flug-mh3 ... 58667.html
Um die Position eines Flugzeugs in der Luft zu bestimmen, gibt es mehrere Möglichkeiten: Radar, Satellitenkommunikation, Funkverbindung mit dem Piloten. Wie funktionieren diese Methoden und was bedeuten sie im Fall von Flug MH370?

Das Primärradar: Die gängigste Ortungsmethode ist das Radar, unterschieden wird zwischen Primär- und Sekundärradar. Mit dem Primärradar lassen sich Flugobjekte orten, ohne jedoch nähere Informationen zu erhalten.

Das Sekundärradar: Mit dem sogenannten Transponder übermittelt das Flugzeug laut Axel Raab von der Deutschen Flugsicherung aktiv Informationen, wenn er vom Radar erfasst wird. Unter anderem über Identität, Flughöhe, Geschwindigkeit und Richtung eines Flugzeuges.

Die Boeing 777-200 der Malaysian Airlines verschwand etwa eine Stunde nach dem Start gegen 1.30 Uhr auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking vom Radar. Ob es bereits zu diesem Zeitpunkt zu einem Absturz kam, oder der Transponder möglicherweise abgeschaltet wurde, ist unklar. 45 Minuten später entdeckte das malaysische Militär ein nicht identifiziertes Flugzeug westlich von Malaysia - allerdings nur mit dem unspezifischen Primär-Radar. Ob es sich hierbei um Flug MH370 handelte, konnte bisher nicht geklärt werden.
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SPIEGEL ONLINE


Die "Pings": Das "Wall Street Journal" und "New York Times" ("NYT") berichten von automatischen Signalen, die Satelliten der britischen Firma Inmarsat von der Boeing empfangen haben sollen - und zwar noch lange, nachdem die Maschine vom Radar verschwunden war. Inmarsat-Vizepräsident David Coiley bestätigte der "NYT", dass technisches Equipment seines Unternehmens an Bord des verschollenen Flugzeugs war. Dieses Equipment kommuniziere automatisch mit den Satelliten, so wie ein Mobiltelefon nach einem Tunnel automatisch Netz suche. Mit Hilfe dieser "Pings" könne der Flugverlauf nachvollzogen werden. Das Unternehmen habe die Informationen an die Airline und die Ermittler weitergeleitet, weitere Angaben wollte Coiley allerdings nicht machen.

Service-Daten der Triebwerke: Das sogenannte Engine-Condition-Monitoring-System (ECM) sendetautomatisch Daten der Triebwerke an Hersteller und Airline. Im Fall von Flug MH370 handelt es sich um zwei Turbinen der britischen Firma Rolls Royce. Laut Transportminister Hishammuddin Hussein wurden die letzten ECM-Daten um 1.07 Uhr empfangen - also rund 20 Minuten bevor die Maschine vom Radar verschwand.

ACARS: Ein weiteres Satelliten-Kommunikationssystem ist das sogenannte Aircraft Communications Adressing and Reporting System, kurz ACARS. Hiermit können Botschaften zwischen Flugzeug und Airline sowie zwischen Flugzeugen untereinander per Satellit oder Radiowellen übermittelt werden, wie Martin Locher von der Pilotenvereinigung Cockpit erläutert. Angeblich soll es noch Botschaften über das ACARS gegeben haben, als der Transponder schon abgestellt war.

Sprechfunk: Über dem Meer und in Regionen ohne Radarabdeckung tritt der Pilot in regelmäßigen Abständen mit dem zuständigen Streckenlotsen über Kurzwelle in Kontakt und gibt Position, Flugrichtung, Höhe und Geschwindigkeit durch. Der letzte Funkspruch von Flug von MH370 lautete dem malaysischen Botschafter in Peking zufolge: "In Ordnung, gute Nacht." Dass alle Funkgeräte an Bord und zudem noch das Satellitentelefon gleichzeitig durch einen technischen Defekt ausfallen, halten Experten für unwahrscheinlich. Falls der Pilot tatsächlich weiterflog, verzichtete er also mutmaßlich auf Funksprüche - oder wurde dazu gezwungen.

ADS-B: Über Radiowellen verbreitet der "Automatic Dependent Surveillance Broadcast" (ADS-B) Daten zum Kurs des Flugzeugs. Webdienste wie flightradar24.com, die Positionen von Flugzeugen in Echtzeit anzeigen, greifen auf dieses System zurück. Wenn der Transponder ausfällt, funktioniert Locher zufolge auch ADS-B nicht mehr.

Emergency Locator: Dieser Sender schickt im Notfall Radiowellen an Fernmeldesatelliten. Er lässt sich vom Piloten nicht ausschalten. Dass im Fall von Flug MH370 keine Notfallsignale gesendet wurden, ließe sich also entweder durch eine plötzliche Explosion erklären oder durch den Weiterflug der Maschine.

Die Theorie, dass die Maschine nach dem Verschwinden Richtung Westen abdrehte, halten offenbar auch die Suchteams inzwischen für wahrscheinlich. Sowohl die indische Marine als auch US-Helfer verlagerten ihre Suche in den Indischen Ozean - Hunderte Kilometer westlich der ursprünglichen Flugroute von MH370.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Textes hieß es, Webdienste wie flightradar24.com würden auf ACARS zurückgreifen. Tatsächlich greifen sie aber auf ADS-B zurück. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten um Entschuldigung.

hut/bka/AP/AFP/dpa/Reuters



http://www.spiegel.de/panorama/flug-mh- ... 58947.html
Rätselraten über das Verhalten der malaysischen Luftwaffe.
.......
Rätselhafte Passivität bei Malaysias Luftwaffe ..........
Auch zwei weitere Radarstationen, die Flug MH370 registrierten, reagierten nicht,
obwohl zu diesem Zeitpunkt schon bekannt war, dass es einen Vorfall gegeben hatte.
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » So 16. Mär 2014, 20:53

Der Spiegel hat sich ja eingehend informiert. Da muß einmal lobend angemerkt werden.

Die Sache mit den Service-Daten der Triebwerke ist jedoch nicht ganz korrekt dargestellt. Diese Daten sind nur ein "Datenstrom" von mehreren, die über ACARS gesendet werden. Eine eigene Sendevorrichtung haben die Triebwerke natürlich nicht. Ich habe mich sehr über diese Pressemeldung gewundert, die von den stundenlang weitersendenden Triebwerken gesprochen hat. Ob Malaysian Airline System diesen kostenpflichtigen Dienst überhaupt nutzt, muß zudem dahingestellt bleiben.

Inzwischen gibt es mehrere, leider nur sehr grobe Standlinien, die für die Auffindung des Flugzeuges von Nutzen sein könnten:
1) der Reichweitenkreis um die letzte sicher bekannte Transponder-Position (der Resttreibstoff an dieser Position ist relativ genau bekannt)
2) die Entfernungskreise um den Standort des Inmarsat-Satelliten beim Empfang eines Ping-Signals

Da sowohl die Inmarsat-Satelliten als auch das Flugzeug die extrem genaue Zeitbasis der GPS-Satelliten als Zeitreferenz benutzen, läßt sich eine Laufzeitberechnung anstellen und so die Entfernung zwischen Inmarsat-Satellit und Flugzeug im Moment des Ping-Empfanges ermitteln. Wenn ich richtig informiert bin, so wird dieses Ping-Signal einmal stündlich ausgesandt, auch wenn das Flugzeug (stromversorgt) am Boden steht.


Eine Sache finde ich irgendwie sehr peinlich.
Ein Transponder-Signal verschwindet und tagelang scheint sich niemand für das an gleicher Stelle vorhandene und munter weiterfliegende(!) Primär-Radar-Ziel zu interessieren. Man geht sogleich von einem Absturz ins Meer aus, anstatt bis auf weiteres in alle Richtungen zu ermitteln.

Wissen die dortigen Militärs überhaupt, was in ihren Lufträumen vorgeht?
Im September 2001 gingen im FAA-Luftraum die Verkehrsflugzeuge, deren Transponder abgeschaltet wurden, ebenfalls sofort verloren. Auch das US-Militär hatte Schwierigkeiten, diese Flugzeuge rechtzeitig wiederzufinden. (Es ist kaum zu glauben, aber so steht es im offiziellen Bericht.)
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » So 16. Mär 2014, 21:02

Hier können sich Freiwillige an der Suche nach dem Flugzeug beteiligen.
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Mo 17. Mär 2014, 14:10

Eine Sache finde ich irgendwie sehr peinlich.
Ein Transponder-Signal verschwindet und tagelang scheint sich niemand für das an gleicher Stelle vorhandene und munter weiterfliegende(!) Primär-Radar-Ziel zu interessieren. Man geht sogleich von einem Absturz ins Meer aus, anstatt bis auf weiteres in alle Richtungen zu ermitteln.

Zumal für das Militär immense Geldsummen ausgegeben werden. Man könnte meinen, bei Militärausgaben in solchen Ländern sind wohl die Schmiergelder wichtiger, als ein echter Einsatzrahmen.

Wissen die dortigen Militärs überhaupt, was in ihren Lufträumen vorgeht?
Im September 2001 gingen im FAA-Luftraum die Verkehrsflugzeuge, deren Transponder abgeschaltet wurden, ebenfalls sofort verloren. Auch das US-Militär hatte Schwierigkeiten, diese Flugzeuge rechtzeitig wiederzufinden. (Es ist kaum zu glauben, aber so steht es im offiziellen Bericht.)

Wobei ich hier mal die Verschwörungstheorien nähre: Ich kanns trotzdem nicht glauben.
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Mo 17. Mär 2014, 14:12

Aktuell hat wohl Australien bei der Suchaktion die Führung inne.
Informationen bei N-TV
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mo 17. Mär 2014, 14:17

Von den Agenturen werden Spekulationen geradezu schamlos als Nachricht verkauft. Das sind schwere Zeiten für seriöse Nachrichtenredaktionen.

Nach neun Tagen wissen wir immer noch nicht, ob es ein Absturz, eine Notlandung, eine Notwasserung, eine Entführung, ein Schmuggelflug, ein großer Systemausfall, ein erweiterter Selbstmord, ein Flugzeugdiebstahl, ein Versicherungsbetrug, ein Anschlag, eine Geheimdienstaktion, ein Drohnen-Testflug, ein grober Scherz, eine spektakuläre Werbeaktion, eine Demonstration der Piloten, geistige Verwirrung eines Insassen oder sonst etwas gewesen ist.
Irgendwann wird ja wenigstens das Flugzeug gefunden werden. Dann käme zumindestens etwas Licht in das Dunkel dieser Inszenierung der staatlichen Ahnungslosigkeit.
Es war im Kalten Krieg, als die Luftraumüberwachung das letzte mal funktioniert hat. Heute haben wir anscheinend die traurige Situation von Transponder aus - Flugzeug weg.

Wird das am Ende wieder so ein schwarzer Tag für den Luftverkehr werden? Ein Tag nach dem nichts mehr so sein wird, wie es war?
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Re: Verlust einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Di 18. Mär 2014, 18:47

Kilo Mike Sierra hat geschrieben:...
Wissen die dortigen Militärs überhaupt, was in ihren Lufträumen vorgeht?
...

Dem Anschein nach nicht.
Und dieses Geeier mit dem Primär-Radar-Signal, dessen Zugehörigkeit zu dem vermissten Flugzeug man erst nach Tagen scheibchenweise eingestanden hat, deutet darauf hin, daß wohl auch niemand wissen sollte, was das örtliche Militär so alles nicht sieht.
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