Offener Himmel (Open Skies)

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bluemchen
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Offener Himmel (Open Skies)

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mo 13. Mär 2017, 15:42

WIr hatten dieses Luftfahrtkapitel voriges Jahr in einem Thread "TU-154 -Startverbot-" thematisiert - viewtopic.php?f=148&t=1752&p=28213&hilit=open+skies#p28213
da es zufälligerweise mit der -154 zusammenging.
Ich meine aber, der Klarheit wegen kann das Thema einen eigenständigen Patz finden.

Nochmal zum Ausgangspunkt des "Offenen Himmels" :
Der Vertrag über den Offenen Himmel (OH-Vertrag oder Open Skies) war im Jahr 1992 in Helsinki von 27 Mitgliedstaaten der OSZE unterzeichnet worden mit dem Ziel, eine gegenseitige Verständigung und gegenseitiges Vertrauen zu festigen.
Russland ratifizierte den Vertrag am 26. Mai 2001.
DIese Überwachungsmissionen werden von Aufklärern vorgenommen mit an Bord befindlichen Inspektoren der beteiligten Seiten, die die vorgesehenen Flugparameter sowie den Einsatz vorher bestimmter Aufklärungsgeräte überwachen.

Dieses Jahr läuft die Mission von heute, dem 13. März beginnend bis zum 18. März
314860814.jpg
Quelle: http://sptnkne.ws/dM9w

einmal
- vom Flugplatz Chabarowsk - Ferner Osten aus mit der amerikanischen OC-135B

und zum Anderen
- von den Open-Skies-Flughäfen Zaventem/Melsbroek in Belgien und Wunstorf in Deutschland für die Überwachungsflüge über den Benelux und Deutschland mit der An-30B, wie voriges Jahr auch schon.

Das ist eine absolut sinnvolle Geschichte, insbesondere in einer Zeit zunehmender Konfrontationen, um nicht zu sagen - sch .... Kriegstreiberei mit der Nato an den Westgrenzen Russlands.
# # #
R.
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*Träger der Roten Mainelke und des aberkannten Status GDR, gedient in Fremden Streitkräften*

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