Volga-Dnepr-Group und ihre deutsche Tochter CargoLogicGermany in LEJ

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Re: Volga-Dnepr-Group will deutsche Fluggesellschaft in Leipzig gründen.

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Mi 6. Nov 2019, 13:29

Was Du nur hast, das sind doch einwandfreie Winterpneus.
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bluemchen
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Re: Volga-Dnepr-Group und ihre deutsche Tochter CargoLogicGermany in LEJ

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 7. Mär 2020, 01:01

Ich schlage vor, die Diskussion um die CLG - Leipzig aus dem VD-Spezial Thread viewtopic.php?f=177&t=2688&start=40 hier weiterzuführen.

Henning schrieb dort mit Verweis
By the Way
Die VDA-Tochter CargologicAir ist wohl insolvent
: https://www.aerotelegraph.com/cargologi ... st-am-ende

Dazu ist vlt. ein Wort zum Verständnis mehr zu sagen. RAI analysiert das am 27. Februar http://www.rusaviainsider.com/uk-based- ... perations/ unter:
Die in UK ansässige russische Partnerfluggesellschaft CargoLogicAir stellt ihre Flüge ein

Interessant auch deswegen, da sich die Frage nach der deutschen Tochter CLG in LEJ für uns stellt.
Es heißt "Noch ist unklar, wie stark die Krise die deutsche Tochtergesellschaft CargoLogic Germany trifft, eine neu gegründete Fluggesellschaft, die im Frühherbst 2019 von den deutschen Behörden das Zertifikat für ihren Flugbetrieb erhielt und sich darauf vorbereitet, zwei Boeing 737-400F für Charter- und E-Commerce-Flüge einzusetzen.
Und das Verrückte: "Beide Flugzeuge sind ab heute (27. Februar) im Einsatz".

Die Muttergesellschaft der CLG ist die britische CargoLogicAir, die von Stansted aus operiert und diese wiederum der britische Partner der Frachtfluggesellschaft AirBridgeCargo als Flag-Carrier der VD-Group.

Das Problem ist, "In einem ohnehin schon schwierigen Markt und mit China als Hauptmarkt es äußerst schwierig ist, einen wirtschaftlich rentablen Betrieb aufrechtzuerhalten".
Dazu kommt, daß die Frachtfluggesellschaft einen schweren Schlag durch die laufenden Quarantänemaßnahmen gegen Corona (Covid-19) erleidet.
CargoLogicAir hat jedoch nicht das Handtuch geworfen. Lt. Russian Aviation Insider habe sie einen engen Kontakt mit der britischen Zivilluftfahrtbehörde (CAA) , "um eine reibungslose Übergangszeit zu gewährleisten"
Nach CAA wurde auf Antrag des Unternehmens für einen Zeitraum von drei Monaten ab heute (27. Februar 2020) die Betriebsgenehmigung und das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator's Certificate Operating Licence) ausgesetzt".
Status
Nach Angaben des Kontrolldienstes verbleiben zwei Boeing 747-400F mit den Kennzeichen G-CLBA und G-CLAA in der Flotte der Fluggesellschaft .... Die Boeing 747-400F mit dem Kennzeichen C-CLAE wurde am 14. Februar nach Luxemburg überführt und ist Berichten zufolge in die Cargolux-Flotte aufgenommen worden. Die B747-8F machte ihren letzten Flug am 30. Dezember von Saragossa nach Leipzig. Danach wurde sie als VP-BIN an die AirBridgeCargo übergeben.

Nach IATA sollte sich die Nachfrage nach Luftfracht im Jahr 2020 erholen, aber die positiven Prognosen wurden durch die unvorhersehbaren Auswirkungen des Covid-19-Ausbruchs offenbar zunichte gemacht.

Was bleibt, könnte weiterhin eine offene Frage CLG in Leipzig bleiben. Sagen die Regionalen etwas dazu?
R.
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Re: Volga-Dnepr-Group und ihre deutsche Tochter CargoLogicGermany in LEJ

Ungelesener Beitragvon max0685 » Sa 7. Mär 2020, 10:40

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Kilo Mike Sierra
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Re: Volga-Dnepr-Group und ihre deutsche Tochter CargoLogicGermany in LEJ

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Fr 13. Mär 2020, 23:50

Auf den Linien, wo die großen Langstreckenflugzeuge (A330...380, 747,777 usw.) nicht mehr fliegen, da brummt das Luftfrachtgeschäft zur Zeit kräftig. All die Unterdeck-Fracht, die die großen Passagierflugzeuge nun nicht mehr befördern, geht jetzt an die reinen Frachtflugzeuge.
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Thomas

Zur Zeit wird die Welt mit mehreren Weltuntergangsszenarien in Angst und Schrecken gehalten.
Noch vor wenigen Jahren gab es gar keine Weltuntergänge oder sie traten einfach nicht ein.
Seltsam, sehr seltsam.

bluemchen
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Re: Volga-Dnepr-Group und ihre deutsche Tochter CargoLogicGermany in LEJ

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 15. Mär 2020, 19:23

Ja Thomas, das sehe ich auch so, um mal meinen Senf mit dazu zugeben und das liegt ja irgendwie auf der Hand.

Deswegen aber verstand ich die Argumentation von VDA nicht so recht, die - natürlich zurückblickend, 30% der ABC (AirBridgeCargo) Kapazität am Boden hatte und schlimmer noch die VDA selbst mit 36% der Schwerlaster - 124, aber das ist eine andere Geschichte, und die nun die -747-Kapazität "um-organisierten" mit Reißleine für die Cargologic Tochter zunächst.
Also eine -747 zu Cargolux, die offenbar das Ding im Griff haben und eine zur ABC als Mutter.

Diese oben genannte Entwicklung der Einschränkung Passagier-Linien mit der Auslagerung der "Unterdeckfracht" wurde schon prognostiziert, möglicherweise aber das Ausmaß unterschätzt.
Somit liegt doch Expressfracht im großen Stile vor, also Futter für die -747 wie -737 e.t.c. Mit einem zusätzlichen Problem hat man allerdings zu tun - das ist der (offenbar nicht nur marginale) Abschwung der Frachttarife, damit der Bilanz am Ende, die den Gesellschaften das Leben schon schwer machen.

Für VDA ist die Frachtlinie China - Spanien neben China-USA ebenfalls existenziell und da Madrid zu den Risikogebieten dazu kam, ist vlt. sehr hilfreich die Idee mit dem Clean-Paket, also epidemiologische Vereinbarkeit in der Abwicklung.
Dann Daumendrück, man wird sehen
R.
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