Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Was lief bei den Fluggesellschaften östlich der Elbe? Immerhin waren sie Partner der Interflug und gehören zum Thema dazu.
Flieger Bernd
Administrator
Administrator
Beiträge: 3505
Registriert: Mo 6. Jun 2005, 17:04
Postcode: 20095
Country: Germany
Wohnort: Himmel
x 5
Kontaktdaten:

Re: Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Ungelesener Beitragvon Flieger Bernd » Mo 22. Mär 2010, 17:55

joschie99 hat geschrieben:Eigentlich schade, wären sie doch (gerade jetzt!) wichtige Zeitzeugen!

vielleicht peinlich hier als Zeuge ... :roll:
0 x
Anfang sky
Endeground

joschie99
Benutzer
Benutzer
Beiträge: 1193
Registriert: So 18. Nov 2007, 22:16
Postcode: 99625
Country: Germany
Wohnort: Kölleda
x 5
Kontaktdaten:

Re: Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Ungelesener Beitragvon joschie99 » Mo 22. Mär 2010, 18:40

Flieger Bernd hat geschrieben:
joschie99 hat geschrieben:vielleicht peinlich hier als Zeuge ... :roll:



Von Peinlichkeit will ich da nicht reden.

Vielleicht trifft es das Wort "Offenheit" mehr?! :roll:
0 x
jrjr

EA-Henning
Administrator
Administrator
Beiträge: 6686
Registriert: So 24. Okt 2004, 18:26
Postcode: 99817
Country: Germany
Skype-Name: EDGE-Henning
Wohnort: DE 99817 Eisenach
x 1248
x 188
Kontaktdaten:

Re: Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Do 3. Nov 2022, 09:33

Wieviel Klappsitze hätte denn die AN-26?
0 x
Flieger sterben nicht, sie fliegen nur höher!

Kilo Mike Sierra
Administrator
Administrator
Beiträge: 4856
Registriert: Do 20. Okt 2005, 18:36
Postcode: 1189
Wohnort: Deutschland
x 321
x 470
Kontaktdaten:

Re: Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Fr 4. Nov 2022, 06:17

Ich habe damals während des Studentensommers und später auch während meiner Festanstellung bei der IF beim Ladedienst auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ausgeholfen. Da habe ich auch An-26 „Trassenflieger“ der NVA (mit INTERFLUG-Aufschrift) für den Flug nach Lwow mit vorbereitet. Meine Aufgabe war es, die Verpflegungstüten vom Mitropa Catering auf den Klappsitzen auszulegen. Daher müsste ich Deine Frage beantworten können. Es ist aber zu lange her, ich erinnere mich nicht mehr, obwohl die Tüten immer abgezählt waren.

Zu Hause (bin gerade unterwegs) habe ich ein Buch über die An-24/26/32. Da steht die Antwort bestimmt drin.
0 x
Thomas

Freiheit war das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(frei nach George Orwell)

EA-Henning
Administrator
Administrator
Beiträge: 6686
Registriert: So 24. Okt 2004, 18:26
Postcode: 99817
Country: Germany
Skype-Name: EDGE-Henning
Wohnort: DE 99817 Eisenach
x 1248
x 188
Kontaktdaten:

Re: Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Fr 4. Nov 2022, 10:27

Thomas, da gibt's Medikamente gegen. :-)
0 x
Flieger sterben nicht, sie fliegen nur höher!

Kilo Mike Sierra
Administrator
Administrator
Beiträge: 4856
Registriert: Do 20. Okt 2005, 18:36
Postcode: 1189
Wohnort: Deutschland
x 321
x 470
Kontaktdaten:

Re: Wie kam man(n) auf dem Luftwege zur "Trasse"?

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Do 24. Nov 2022, 20:41

In dem schlauen Buch steht, daß die An-26 bis zu 39 Passagiere auf den Klappsitzen befördern konnte.

Als wir uns damals an diese Flugzeuge begaben, konnten wir auch sehen, daß auf jedem Klappsitz eine Sitzauflage lag (darauf kamen dann die MITROPA-Verpflegungsbeutel) und der Kabinenboden war mit einem Teppich bedeckt. Bestimmt kein NVA-Standard.

Da bei voller Besetzung keine Möglichkeit zum Verstauen des Gepäcks war, wurde eine zusätzliche An-26 mit dem Reisegepäck eingesetzt. Das Gepäck stellte der Ladedienst der INTERFLUG auf der Heckrampe ab, wo es dann von der NVA-Besatzung entgegengenommen und verstaut wurde.
0 x
Thomas

Freiheit war das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
(frei nach George Orwell)


Zurück zu „Zivile Luftfahrt in den RGW-Staaten“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast