Limits of Humanity

Missionen, Sensoren, Experimente und Ergebnisse
Kilo Mike Sierra
Administrator
Administrator
Beiträge: 3561
Registriert: Do 20. Okt 2005, 18:36
Postcode: 1189
Wohnort: Absurdistan (West)
x 28
x 60
Kontaktdaten:

Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Di 14. Mär 2017, 16:22

Was für eine Perspektive!!!

Dem größten Teil der Menschheit ist von dieser überwältigend großen Welt außerhalb des Flachbildschirmes nichts bewußt, trotz Renaissance, Aufklärung und Schulbildung. Dazu kommt noch die grassierende "Geschichtslosigkeit" im Westen. Man hat eigentlich von nichts mehr eine Ahnung oder eine wirklich eigene Meinung, alles beruht auf Hörensagen. Und um wenigstens das hin und wieder in Frage zu stellen, dazu ist man zu bequem.

Seht nur, mit welchem Unfug sich unsere "moderne" Gesellschaft beschäftigt. Als eine der letzten ganz großen Errungenschaften der Menscheit will ich stellvertretend nur die gendergerechten Toiletten erwähnen.
Es ist noch nicht einmal 50 Jahre her, da sind die Menschen zum Mond geflogen oder haben mit Radioteleskopen nach Signalen anderer intelligenter Welten gesucht.
Zu dieser heute geringgeschätzten, sogar vergessenen, kreativen Epoche gehörten auch Shinkansen, TGV, ICE, Großraumverkehrsflugzeuge, Überschall-Luftverkehr, automatische Landungen, Luftkissenfahrzeuge, ferngesteuerte Mondfahrzeuge, Computer-Revolution, Erntevollmaschinen, künstliche Intelligenz, automatische Türen, Wetter- und Kommunikationssatelliten usw. - eine aufregende Zeit.
Und was hat die heutige Jugend? Eine zusätzliche Toilette, auf der sie ständig erreichbar ist, sowie jede Menge Denk- und Redeverbote (euphemistisch als "politische Korrektheit" verbrämt), die einer angeblich die Demokratie vergötternden Gesellschaft die Schamröte ins Gesicht treiben sollten.

Der Westen braucht eine neue Renaissance sowie eine geistig-moralische Wende wieder hin zur Vernunft und den wirklich erstrebenswerten christlichen Werten.

Um die Bedeutung seiner selbst (und der Gender-Toiletten) realistisch einordnen zu können, wäre der regelmäßige Blick des Menschen ins All sehr hilfreich. Astronomie und Weltraumforschung sind jedoch leider völlig aus dem Blickfeld geraten.

Ich empfehle jedem, hin und wieder einmal den Blick zum Nachthimmel zu erheben, am besten außerhalb der "lichtverschmutzten" großen Städte. Die Planeten Venus, Mars, Jupiter und Saturn sind mit bloßem Auge leicht zu erkennen und auch zu unterscheiden. Dazu kommen tausende von Sterne aller Farben und Helligkeiten. In besonders dunklen Nächten kann man auch das "galaktische Band" unserer eigenen Galaxis erkennen. Diese "Innenansicht" unserer Galaxis wird auch als Milchstraße oder Milky Way bezeichnet.
Wer ein Fernglas hat, wird noch viel mehr Sterne erkennen können, wahrscheinlich auch die Andromeda-Galaxis und auch Einzelheiten der Mondoberfläche, besonders wenn der Mond nicht "voll" ist. Sogar die vier größten Monde des Jupiters kann man damit schon erkennen.

Zur Orientierung am Nachthimmel gibt es auch sehr gute Apps. Diese zeigen nicht nur die natürlichen Objekte am Himmel, auch Raumschiffe, Raumstationen und Satelliten lassen sich damit leicht identifizieren.

Danke für diese Erinnerung, Blümchen.
2 x
Thomas
Reformation, Renaissance und Aufklärung - soll das alles umsonst gewesen sein?

EA-Henning
Administrator
Administrator
Beiträge: 5392
Registriert: So 24. Okt 2004, 18:26
Postcode: 99817
Country: Germany
Skype-Name: EDGE-Henning
Wohnort: DE 99817 Eisenach
x 138
x 23
Kontaktdaten:

Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Di 14. Mär 2017, 21:20

Wenn man so betrachtet, was heute als "Wichtig" erachtet wird, dann erschaudert es mich. Ich habe ja derzeit noch Einblicke in die Schulausbildung. Auch hier werden oft völlig falsche 'Prioritäten angesetzt. Das wäre mal ein treffliches Thema für ein Gespräch.
0 x
Flieger sterben nicht, sie fliegen nur höher!

bluemchen
Moderator
Moderator
Beiträge: 1287
Registriert: Mo 29. Dez 2014, 23:56
Postcode: 12685
Country: Germany
Skype-Name: ir.blum
Wohnort: Berlin
x 22
x 103
Kontaktdaten:

Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Fr 14. Apr 2017, 23:01

Ostern blickt man schon mal gen Himmel - am bayerisch Südlichen steht dort an der Ekliptik die Jungfrau und dort befindet sich der Virgo-Haufen,
eine Ansammlung von ~ 2000, vermutlich mehr, Galaxien.
Das ist leider nicht mehr so recht vorstellbar. Dabei bildet die Milchstraße mit dem Andromeda-Nebel und weiteren ... Zwerggalaxien ebenfalls einen - Haufen und zusammen mit dem Virgo wiederum einen Superhaufen, alle in gegenseitiger schwerkraftmäßiger Wechselwirkung und Bewegung,
Zum Kern und zu Hubble
Am 10 April veröffentlicht die ESA eine Aufnahme von Hubble’s Wide Field Camera 3 (WFC3, die Spiralgalaxie NGC 4536 eben im Virgohaufen, Richtung Jungfrau, ~ 50 Mio Lichtjahre entfernt.
potw1715a.jpg
potw1715a.jpg (116.28 KiB) 49 mal betrachtet
Credit:ESA/Hubble & NASA
In dem ausladenen Spiralarm, welcher sich mehr als eine volle Umdrehung um den Kern windet, sind rötliche Sternentstehungsgebiete - Starburstregionen, reich an Gas mit rasenden Sternentstehungen - und zahlreiche große blau leuchtende Sternhaufen zu sehen.

Entstehung und Entwicklung (der Galaxien) sind dabei noch lange nicht voll verstanden, diese "Einsichten" sagen den Astronomen aber viel dazu.
Quelle und weiter Infos dazu : https://www.spacetelescope.org/images/potw1715a/
0 x
*Träger der Roten Mainelke und des aberkannten Status GDR, gedient in Fremden Streitkräften*


Zurück zu „Kosmosforschung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast