Historisches Kalenderblatt

Missionen, Sensoren, Experimente und Ergebnisse
bluemchen
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 25. Apr 2017, 11:30

Auch wenn es schon im Kalenderblatt April steht, ist nochmal eine besondere Erinnerung an Wladimir Komarow angezeigt
4480497 Komarow 1.jpg
4480497 Komarow 1.jpg (126.78 KiB) 540 mal betrachtet
Quelle: Tacc http://tass.ru/kosmos/4200829

Gestern, am 24. April, jährte sich sein Todestag zum 50. mal.
Er war der Erste –   im Leben wie im Tod, wie G. Kowalski schrieb. Am 24. April 1967 verunglückte der sowjetische Kosmonaut Wladimir Komarow bei der Erprobung des neuen Raumschiffes Sojus-1 tödlich.
Nachdem er eine ganze Serie technischer Probleme an der noch nicht voll ausgereiften Kapsel mit viel Können und Glück gemeistert hatte,  glaubte er,  wieder heil nach Hause zu kommen. Doch dann versagte das Fallschirmsystem, Haupt- wie Resevefallschirm. Sojus-1 schlug ungebremst auf die Erde auf und brannte aus. Es gab schlicht keine Rettung.

Komarow war somit der erste Raumfahrer,  der bei einer Weltraummission ums Leben kam. Zugleich war er der erste Zweifach-Kosmonaut nach seinem Flug mit Woßchod-1 1964,  wobei er gleichzeitig der erste Kommandant einer Dreierbesatzung war.

Hier ein Bild W.Komarow mit J.Gagarin aus dem Jahr 1964 (über playbuzz) https://img.playbuzz.com/image/upload/c ... qlsfik.jpg
# # #
R.

Noch eine Ergänzung dazu, denn Wladimir Komarow erfährt eine außerordentliche Aufmerksamkeit:

An illustration of Soyuz-1, launched on its ill-fated flight 50 years ago.
3226a.jpg
3226a.jpg (55.65 KiB) 532 mal betrachtet
Quelle: http://www.thespacereview.com/article/3226/1

Asif Siddiqi - Professor of History at Fordham University faßt das unfassbare in einem umfangreichen Artikel, basierend auf unterschiedlichsten Quellen der Sowjetliteratur, Transkripten und anderen russischen Quellen zusammen.

" ... selbst unter all diesen Leistungsträgern war Komarow bereits ein Hervorragender. Durch alle Bereiche war er gewissenhaft, hoch intelligend bescheiden, zurückhaltend und einer der am meisten Gelehrten unter den Kosmonauten ...

Er geißelt den unnötigen Zeitdruck, der wie im amerikanischen auch, zu den Opfern letztlich geführt hat.

Zu dem Artikel im "The Space Review": http://www.thespacereview.com/article/3226/1 (engl.) Der Teil 1 - Präambel und "In der Umlaufbahn"
Der Teil 2 wird der "Wiedereintritt und die Landung"
R.
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 2. Mai 2017, 11:56

Asif Siddiqi zum Teil 2 Fifty years later: Soyuz-1 revisited (part 2)

Hier: http://www.thespacereview.com/article/3229/1
Der Widereintritt und die Landung

Es muß zu dem Anlaß keine Bilder geben
Wenn es funktionieren sollte - hier die Google Übersetzung : https://translate.google.com/translate? ... edit-text=

vom Teil 2 (ansonsten die Web Adresse in den Google Translator kopieren, funktioniert recht gut und die Übersetzung ist durchaus adequat))
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 2. Mai 2017, 12:32

Die Erschütterung darüber ist einfach nicht wegzuwischen, auch heute noch. Opfer, die nicht sein mußten
Verfluchtes Wettrennen um politische Dominanzen wider aller Vernunft
R.
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Fr 15. Sep 2017, 22:59

Ziolkowski 1.png


Am 17. September 1857 wurde im Dorf Izhevsk, Provinz Rjasan, der herausragende russische Wissenschaftler, Forscher und Erfinder
Konstantin Eduardowitsch Tsiolkowski geboren.

Der brillante russische Wissenschaftler wurde einer der Gründer der modernen Raumfahrt. Seine Vorstellungen vom "Weltraum", die Theorie des Strahlantriebs und die Raketendynamik, eine Beschreibung der Grundentwürfe von Raketentriebwerken, mathematische Rechtfertigungen und Berechnungen bildeten die Grundlage von Wissen und Technik, die es der Menschheit erlaubte, in die Erdumlaufbahn einzutreten - so der Artikel in Roskosmos.ru
Mehr als ein Jahrhundert ist seit der Veröffentlichung der ersten wissenschaftlichen Artikel und populärwissenschaftlichen Werke von Tsiolkowski vergangen, in denen er die Prinzipien der Raumflüge beschrieben hat.
Heute sind viele Ideen von Konstantin Eduardovich in modernen Carrier-Raketen, Orbit-Stationen, Raumanzügen, Life-Support-Systemen usw. verkörpert.

Machen wir das heute so ?
5757046317.jpg
Und ist das das Resultat ?
Ziolkowski.jpg
Und verhalten sich die Dinge so ?
5439627899.jpg
Quelle der Skizzen: https://www.roscosmos.ru/24061/
Der Artikel https://translate.google.com/translate? ... edit-text=

PHÄNOMENAL
Vielleicht sieht er lächelnd auf uns herab und hat schon wieder neue Ideen ... der Konstantin

R.
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 23. Sep 2017, 19:07

Unbemerkt von der Öffentlichkeit verstarb in diesem Jahr Stanislaw Jewgrafowitsch Petrowder Mann, der die Auslösekette zu einem atomaren Inferno an früher Stelle seiner Zeit unterbrach, vor 34 Jahren.

Vielleicht hat es der eine oder andere es irgendwo tatsächlich lesen können, "Sputnik News" hat sich dem mit mehreren Beiträgen gewidmet: u.a. https://de.sputniknews.com/politik/2017 ... p-entging/

Das Petrow einen Alarm des Frühwarnsystems zum vermeintlichen Start von US Minuteman-Raketen als Fehlalarm interpretierte, zeigt nicht nur höchste Besonnenheit und Intuiton bei einen Zeitlimit von 27 Minuten, der zu einem Gegenschlag zur Verfügung stand, sondern höchste psychische Stabilität. Man muß bedenken, daß die damalige sogen. "Zweitschlagfähigkeit" nach einem Enthauptungsschlag noch im Aufbau war. Er hatte es zu verantworten und er hatte richtig entschieden.

Ursächlich für diese Fehlinterpretation war der kosmisch gestützte Aufklärungsrechnerkomplexes.
"Kosmos 1382" hatte Wolkenreflexionen durch die Sonne an der Tag/Nachtgrenze über Malmstrom Air Force Base in Montana als Starts der Interkontinentalen interpretiert.

Petrow wurde später geehrt, er erhielt
2004 in Moskau und
2006 im UN Hauptquartier in New York den World Citizen Award.

Dresden ehrte ihn am 17. Februar 2013 in der Semper Oper mit dem Dresden-Preis, der mit 25.000€ dotiert war:
Petrow.jpg
Quelle: https://de.sputniknews.com/gesellschaft ... w-ist-tot/

Ein Mann, der still starb - er hatte nur "seine Arbeit getan", wie er in Dresden sagte.
Ist das nicht zuviel Bescheidenheit - eines wirklichen Heldens ?
R.
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 3. Okt 2017, 19:48

Russland und die internationale Raumfahrtgemeinde begehen am morgigen Mittwoch, dem 04. Oktober, den 60. Jahrestag von "Sputnik 1"

Zu Ehren dieses Jubiläums findet in Moskau ein zweitägiges wissenschaftlich-technisches Forum der Russischen Wissenschaftsakademie und  des Staatskonzerns GK Roskosmos unter dem Motto Sputnik: 60 Jahre auf dem Weg der Entdeckungen statt.

Sputnik 1.png
Sputnik 1.png (572.82 KiB) 250 mal betrachtet
Quelle: http://tass.ru/kosmos/4598259

Am 4. Oktober 1957 wurde der erste künstliche Erdsatellit in eine niedere-Erd-Umlaufbahn gestartet. Das Raumfahrzeug wurde vom Sputnik-Raketenträger (entwickelt auf der Basis Koroljows interkontinentalen ballistischen Rakete R-7) aus dem (damaligen) 5. Forschungsgebiet des UdSSR-Verteidigungsministeriums (später wurde es das Baikonur-Kosmodrom) gestartet.

Wir wissen, das das Koroljow´sche Team unter hohem Druck der Staats- und Parteiführung arbeitete,
das Koroljow einen Träger hatte -seine "Semjorka"-, aber (noch) keine Nutzlast.
So blieb ihm nichts anderes, als anzuweisen, auf die Schnelle einen Radioapparat zusammen zu löten, der aus dem Kosmos auf der ganzen Welt empfangen werden konnte. Das war die politisch gewollte Aufgabe.

PS-1 mit diesem Radio war ein Ball mit einem Durchmesser von 58 cm, Gewicht 83,6 kg, wurde mit vier Antennen mit einer Länge von 2,4 m und 2,9 m ausgestattet.
PS-1 war in der Umlaufbahn für 92 Tage (bis 4. Januar 1958) und machte 1.440 Erd-Umrundungen, legte dabei ~ ca. 60 Millionen km zurück, sein Funksender arbeitete zwei Wochen lang nach seinem Start - für alle empfangbar!
Das ist schon eine ordentliche Batterieleistung (unter kosmischen Bedingungen).

Sein piep - piep - piep leitete das kosmische Zeitalter ein:
- 1961 Juri Gagarin als erster Mensch ins All, 
- 1969 landete mit Neil Armstrong der erste Mensch auf dem Mond, 
- 1975 kam es beim Sojus-Apollo-Testprojekt (SATP)  zur ersten russisch-amerikanischen Begegnung auf der Umlaufbahn

Es gab mithin große Erfolge in der friedlichen Erforschung des Weltraumes.
Gerade in der konfliktgeladenen heutigen Zeit ist es sehr angebracht, sich daran zu erinnern - Zusammen zu arbeiten und das nicht nur im Kosmos!

Ich glaube, auch das ist die Botschaft
R.
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 25. Okt 2017, 12:31

Vor 70 Jahren entstanden
Kapustin.png
Kapustin.png (847.72 KiB) 192 mal betrachtet

- das Raketentestgelände "Kapustin Jar" im Gebiet Astrachan, für mich die Wiege der russischen Raumfahrt. - Deswegen eine Kalenderblatt-Erinnerung:

Mit dem amerikanischen Atombombenabwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 06. und 09. August 1945 verstand man, das die Sowjetunion auch ein Ziel dieser Superwaffe sein könnte. Deshalb begann man mit paralleler Entwicklung eines eigenen Programms und seinen Einsatzmöglichkeiten.
Seiner Zeit waren die weltweit einzigen ballistischen reaktiven Träger die deutschen "Aggregate-4", die V-2.
Noch vor der Kapitulation wurde diese Produktion im Industriekomplex Mittelwerk Nordhausen vom Wernher v. Braun an die Amerikaner übergeben, die sie sofort einschließlich der Unterlagen auslagerten und in die USA überführten.
Nach dem Gebietsausgleich setzte Stalin die Sondergruppe "Wystrel" ein mit dem Leiter S.P. Koroljow. Es gelang, im Mittelwerk und dem Moskauer Institut 88 aus Teilen, Unterlagen und den Mitarbeitern die A-4 zu rekonstruieren. Das war im Mai 1946.
Ein Jahr später wurde mit dem Bau des Testzentrums "Kapustin Jar" begonnen. Im September war es Nutzungsbereit und im Oktober wurden die ersten Raketen angeliefert.
Sie Bestand aus ~ 30.000 Einzelteilen, die seiner Zeit in fortschrittlicher Technologie wie kompliziert montiert wurden.

Der erste Start der praktisch deutschen "RDD" erfolgte am 18. Oktober 1947 um 10.47 Uhr Moskauer Zeit von diesem Testzentrum. Die Rakete erreichte 86 Km Höhe und erreichte nach dem Wiedereintritt in die dichten Schichten der Atmosphäre die Erdoberfläche – 274 Km von der Startplattform entfernt, mit einer Abweichung von 30 Km vom vorgesehenen Zielpunkt.
Bis November ´47 erfolgten weitere 11 Starts, von denen 5 erfolgreich waren. Die deutschen Spezialisten waren hier anwesend.

Aus diesen deutschen RDD entstanden dann 1950 die ersten sowjetischen Komplexe R-1, R-2 und R-5 1956.
Mit den "Nachkommen" R-7... begann im Weiteren bekanntermaßen die Erschließung des Alls.
# # #
R.
(Übrigens steht in Kapustin Jar (Krautfeld) auch die deutsche V-2 auf ihrem Startsockel im Museumsteil der Anlage.
Zu unseren -DDR- Zeiten hatte all davon keiner auch nur einen Schimmer))
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 25. Okt 2017, 20:15

US-Astronaut Paul Weitz Dies at Age 85
Paul Weitz.png
Paul Weitz.png (664.05 KiB) 182 mal betrachtet

Paul Weitz gehörte zu den ersten 19 NASA Astronauten 1966.
Er war Pilot der ersten Crew zum amerikanischen Raumlabor "Skylab-2" vom 25. Mai - 23. Juni 1973 und war Kommandant der Crew STS-6 der Raumfähre "Challenger" im Erstflug am 04. April 1983 vom Kennedy Space Center. Er hatte 793 Stunden im Weltraum auf seinem Konto, bevor er 1988 das Astronautenkorps verließ und Stellv. Direktor des Johnson Space Centers bis 1994 wurde.

Montag, 16.10. verstarb er an einem Krebsleiden in einem Pflegeheim in Arizona. Die TASS vom 24. Okt. widmete sich seinem Weg -
>>> http://tass.ru/kosmos/4673470
>>> http://www.erienewsnow.com/story/366613 ... gh-Stadium
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Re: Historisches Kalenderblatt

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Fr 3. Nov 2017, 19:07

Vor 60 Jahren, am 03. November 1957 wurde erstmals ein Lebewesen in den Orbit geschickt - die Hündin "Laika".

Nach dem Überraschungscoup mit dem ersten Sputnik am 04. Oktober wollte Chrustschow noch eins draufsetzen und mit Sputnik 2 am 03. Nov. die "Internationale" aus dem All senden.
Dem Chefkonstrukteur S. Koroljow war das zuwenig und er schlug vor, stattdessen mit einen Hund die lebensfeindlichen Verhältnisse im All zu erkunden.
Man konnte allerdings weder ein Lebenserhaltungssystem noch eine Rückführmöglichkeit in der Kürze entwickeln, so das klar war, daß der Experimentator das nicht überleben würde. Entsprechende Vorkehrungen wurden getroffen.
Laika mit ihrem kecken Aussehen hatte ein ruhiges Gemüt und wurde deswegen ausgewählt. Sie lieferte viele wissenschaftlichen Erkenntnisse auf ihren wenigen Erdumrundungen. Vermutlich ein Temperaturanstieg und Stress beendeten ihr Leben.

Wie wir wissen, war Laika auch auf vielen Briefmarken verewigt wie auf Denkmalen zum Wohle der Raumfahrt.

Mehr dazu in einem Interview von G. Kowalski mit Sputnik Deutschland unter
https://de.sputniknews.com/wissen/20171 ... -all-flog/

Interessante Einzelheiten zu den Experimenten, die seit 1949 beschlossen und ab 1951 anliefen, in der Tass von heute: http://tass.ru/kosmos/3474543

Laika.png
Laika.png (344.22 KiB) 138 mal betrachtet

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R.
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