zum Beitrag s. o.
Im vergangenen November sagte Roskosmos-CEO J. Borissow in einem Interview mit TASS, "dass die weitere Teilnahme am ISS-Projekt vom technischen Zustand des russischen Segments, dem Einsatz der russischen Orbitalstation, dem Beginn der Flüge russischer Besatzungen und einer Reihe anderer Faktoren abhängen würde".
Heute nun tagte wie angekündigt, der Rat der Chefkonstrukteure (einmal im Jahr und seine Empfehlungen sind bindend) zum Thema des Lebenszyklus des russischen Segmentes der ISS.
Wie erwartet, wurde empfohlen, den Lebenszyklus des russischen Segments der Internationalen Raumstation bis 2028 zu verlängern. Dieser Beschluss wird nun auf einer Sitzung des wissenschaftlich-technischen Rates von Roskosmos erörtert (frühestens ab 16. Febr. od. später) und basierend auf seinen Ergebnissen wird die Staatskorporation eine Botschaft an die russische Regierung verfassen.
Bislang war die Finanzierung bis 2024 festgeschrieben und erst jetzt kann das Budget diskutiert werden für weitere vier Jahre.
- Soweit der gegenwärtige Stand
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ISS 2024 - Perspektive 2028
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Re: ISS 2024 - Empfehlungen zum Lebenszyklus des russ. Segmentes
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Re: ISS 2024
Jetzt ist es festgezurrt:
Zum "Tag der Kosmonautik" heute hat die russische Regierung den Betrieb der Internationalen Raumstation (ISS) bis 2028 verlängert -
"Nach der Entscheidung der Regierung wurde der Betrieb der Internationalen Raumstation bis 2028 verlängert",
sagte Roskosmos-Chef Juri Borissow.
Mithin mit der Erfüllung aller eingegangenen internationalen Verpflichtungen zur Station und Schaffung der Planungssicherheit für den lfd. Betrieb und den Übergang zur neuen nationalen Orbitalstation.
Borissow glaubt, dass "die Zeit schnell läuft" und dass "keine Unterbrechungen bei bemannten Raumflügen erlaubt sein sollten".
Denn man tau und in die Hände gespuckt, die Budgets werden aufgestockt
# # #
R.
Zum "Tag der Kosmonautik" heute hat die russische Regierung den Betrieb der Internationalen Raumstation (ISS) bis 2028 verlängert -
"Nach der Entscheidung der Regierung wurde der Betrieb der Internationalen Raumstation bis 2028 verlängert",
sagte Roskosmos-Chef Juri Borissow.
Mithin mit der Erfüllung aller eingegangenen internationalen Verpflichtungen zur Station und Schaffung der Planungssicherheit für den lfd. Betrieb und den Übergang zur neuen nationalen Orbitalstation.
Borissow glaubt, dass "die Zeit schnell läuft" und dass "keine Unterbrechungen bei bemannten Raumflügen erlaubt sein sollten".
Denn man tau und in die Hände gespuckt, die Budgets werden aufgestockt
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Re: ISS 2024
Roskosmos-Generaldirektor Juri Borissow hatte die ISS-Partnerländer über die Verlängerung der russischen Beteiligung - siehe oben - an dem Projekt bis 2028 informiert.
Zur Erinnerung:
Das gemeinsame Projekt ISS befindet sich seit dem 20. November 1998 im Orbit. Es ist ein Multimodul mit einer Masse von etwa 435 Tonnen (bei angedockten Schiffen auch bis zu 470 Tonnen).
Die Teilnehmer dieses Projekts sind 14 Länder: Russland, USA, Kanada, Japan und 10 Mitgliedstaaten der ESA (Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden, Schweiz).
Aktuelle Bezugnahmen:
Der Leiter der US-amerikanischen National Aeronautics and Space Administration (NASA), Bill Nelson sagte am Dienstag gegenüber Reuters, daß die Zusammenarbeit auf der ISS "zwischen Astronauten und Kosmonauten auf professioneller Ebene fortgesetzt wird"
und
"Ich gehe davon aus, dass es bis zum Ende des Jahrzehnts andauern wird, wenn wir die Raumstation aus der Umlaufbahn bringen"...
B. Nelson konkret:
- Die ISS wird in den Jahren 2030-2031 aus der Umlaufbahn gebracht ...
Dann bleiben zwei Jahre für die Mitgliedsstaaten ohne die RF, so wie es heute aussieht
R.
(Q.: https://tass.com/science/1610923 / AEX.ru)
Zur Erinnerung:
Das gemeinsame Projekt ISS befindet sich seit dem 20. November 1998 im Orbit. Es ist ein Multimodul mit einer Masse von etwa 435 Tonnen (bei angedockten Schiffen auch bis zu 470 Tonnen).
Die Teilnehmer dieses Projekts sind 14 Länder: Russland, USA, Kanada, Japan und 10 Mitgliedstaaten der ESA (Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden, Schweiz).
Aktuelle Bezugnahmen:
Der Leiter der US-amerikanischen National Aeronautics and Space Administration (NASA), Bill Nelson sagte am Dienstag gegenüber Reuters, daß die Zusammenarbeit auf der ISS "zwischen Astronauten und Kosmonauten auf professioneller Ebene fortgesetzt wird"
und
"Ich gehe davon aus, dass es bis zum Ende des Jahrzehnts andauern wird, wenn wir die Raumstation aus der Umlaufbahn bringen"...
B. Nelson konkret:
- Die ISS wird in den Jahren 2030-2031 aus der Umlaufbahn gebracht ...
Dann bleiben zwei Jahre für die Mitgliedsstaaten ohne die RF, so wie es heute aussieht
R.
(Q.: https://tass.com/science/1610923 / AEX.ru)
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Re: ISS 2024 - Eine neue Einigung mit Fristverlängerung?
Nach letzten Gesprächen - und ich denke, J. Borrissow sagt nicht irgend etwas - nach dem Artikel in "RIA.ru/Wissenschaft" vom 01.09. "hat sich Roskosmos mit den Partnern auf Pläne für die Nutzung der ISS bis 2030 geeinigt"
Bisher: 1.) Die Partnernationen einigten sich zur Nutzung bis 2030, 2.) Russland legte sich fest auf die Nutzung bis 2028 (in Abhängigkeit vom techn. Zustand) - s.o.
Jetzt:
"Es gibt Pläne, sie nach 2030 zu nutzen, und 2030 ist heute der Meilenstein, an dem wir uns mit unseren Kollegen bei diesem internationalen Projekt darauf geeinigt haben, dass dies der Zeitpunkt ist, bis zu dem es möglich ist, an dieser Station zu forschen", sagte Borissow während des "Share Your Knowledge"-Marathons.
- Er (Borrissow) wies auch darauf hin, dass die Kolleginnen und Kollegen (der Partner) Russland bedeuteten, daß es möglich ist, die Station nach 2030 als Objekt für den Weltraumtourismus zu nutzen...
Zum eigenen Russischen Segment sagte Borrissow: "Das russische Segment wird höchstwahrscheinlich abgedockt und korrekt versenkt werden"
(Die NASA will ja ein Projekt auflegen zur Entwicklung eines Traktores zum Deorbit der Station nach Nutzungsende)
# # #
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bluemchen hat geschrieben: ... Dann bleiben zwei Jahre für die Mitgliedsstaaten ohne die RF, so wie es heute aussieht
Bisher: 1.) Die Partnernationen einigten sich zur Nutzung bis 2030, 2.) Russland legte sich fest auf die Nutzung bis 2028 (in Abhängigkeit vom techn. Zustand) - s.o.
Jetzt:
"Es gibt Pläne, sie nach 2030 zu nutzen, und 2030 ist heute der Meilenstein, an dem wir uns mit unseren Kollegen bei diesem internationalen Projekt darauf geeinigt haben, dass dies der Zeitpunkt ist, bis zu dem es möglich ist, an dieser Station zu forschen", sagte Borissow während des "Share Your Knowledge"-Marathons.
- Er (Borrissow) wies auch darauf hin, dass die Kolleginnen und Kollegen (der Partner) Russland bedeuteten, daß es möglich ist, die Station nach 2030 als Objekt für den Weltraumtourismus zu nutzen...
Zum eigenen Russischen Segment sagte Borrissow: "Das russische Segment wird höchstwahrscheinlich abgedockt und korrekt versenkt werden"
(Die NASA will ja ein Projekt auflegen zur Entwicklung eines Traktores zum Deorbit der Station nach Nutzungsende)
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Re: ISS 2024 - Leckagen und Risiko
Gestern tauchte eine kurze Meldung im AEX auf https://www.aex.ru/news/2024/11/15/277777/,
daß sich
"die NASA und Roskosmos über die Ursachen und Schwere des Luftlecks auf der ISS uneinig sind" ...
Dabei
handelt es sich [Zitat] "um ein Leck in der Transferkammer des Swesda-Moduls, bekannt als PRK, das den Docking-Port mit dem Rest des Moduls verbindet".
Der Veröffentlichung zufolge existierte dieses Leck mehrere Jahre lang, und die Stationsbesatzungen bewältigten es, indem sie das PRK vom Rest der Station isolierten, als sie keinen Zugang zu dem am Hafen angedockten Progress-Frachtraumschiff benötigten.
Bob Cabana, stellvertretender Administrator und Vorsitzender des NASA-Ausschusses, sagte, dass russische Ingenieure glauben, dass die Risse durch "hohe zyklische Ermüdung" durch Mikrovibrationen verursacht werden.
- Die NASA hingegen geht davon aus, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen, darunter Druck, mechanische Beanspruchung, Eigenspannung, Materialeigenschaften der Module und Umwelteinflüsse.
Cabana sagte auch, dass es zwischen den Parteien keine Einigung über die Ernsthaftigkeit des Problems gebe.
"Während das russische Team weiterhin nach den Lecks sucht und diese repariert, glaubt es nicht, dass der katastrophale Zusammenbruch des PRK real ist", sagte er und fügte hinzu,
daß die Führungskräfte der NASA und von Roskosmos weiterhin ein "gemeinsames Verständnis der strukturellen Integrität" des PRK anstreben und externe Experten aus Wissenschaft und Industrie hinzuziehen werden, um dies zu tun.
- Die versch. Ansichten sind nicht ganz Neu, und hier gibt es mal einen tieferen Einblick zur NASA dazu (an sich widersprüchlich zur geäußerten kommerziellen Weiternutzung nach offiziellem Betriebsende - 2030 noch offen),
im arstechnica https://arstechnica.com/space/2024/09/n ... e-problem/
vom 27.Sept. d.J.
heißt es
- "Die NASA bestätigt, daß Risse in der Raumstation das höchste Risiko bergen und langfristige Probleme verursachen werden"
Im Wortlaut die Übersetzung des Artikels:
US-Raumfahrtbeamte sprechen nicht gerne über die Gefahren von Astronauten, die auf der alternden Internationalen Raumstation ISS fliegen, von der Teile inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert alt sind.
Ein neuer Bericht bestätigt jedoch, dass die NASA-Manager, die für den Betrieb der Raumstation zuständig sind, ernsthaft besorgt über den kleinen russischen Teil der Station sind, im Wesentlichen ein Tunnel, der das größere Modul mit dem undichten Andockanschluss verbindet.
Russische und US-amerikanische Beamte wussten, dass dieses kleine PrK-Modul, das sich zwischen der Luftschleuse des Progress-Raumschiffs und dem Swesda-Modul befindet, seit September 2019 undicht ist. Ein neuer Bericht, der am Donnerstag vom Generalinspekteur der NASA veröffentlicht wurde, enthält Details, die zuvor von der Raumfahrtbehörde nicht veröffentlicht wurden und die den Ernst des Problems unterstreichen.
Zum
Beispiel enthüllte die NASA im Februar dieses Jahres einen Anstieg der Leckrate von weniger als 1 Pfund Atmosphäre pro Tag auf 2,4 Pfund pro Tag, und im April stieg diese Rate auf 3,7 Pfund pro Tag. Trotz jahrelanger Ermittlungen haben weder russische noch US-Beamte die Ursache des Lecks identifiziert.
"Während die Ursache des Lecks unbekannt bleibt, haben beide Behörden ihren Fokus auf interne und externe Schweißnähte verengt", heißt es in dem Bericht, der vom stellvertretenden Generalinspektor George A. Scott unterzeichnet wurde.
Der Plan zur Minderung des Risikos besteht darin, die Luke am Swesda-Modul, die zum PRK-Tunnel führt, geschlossen zu halten. Wenn sich das Leck weiter verschlimmert, muss diese Luke möglicherweise dauerhaft geschlossen werden, wodurch sich die Anzahl der russischen Andocköffnungen auf der Raumstation von vier auf drei reduziert.
In der Öffentlichkeit hat die NASA versucht, die Bedenken über das Rissproblem zu minimieren, da es bis heute auf den RC-Tunnel beschränkt ist und sich nicht auf andere Teile der Station ausgebreitet hat. Im Juni berichtete Ars jedoch, dass das Crack-Problem die höchste Besorgnisstufe in der 5x5-"Risikomatrix" der Raumfahrtbehörde zur Klassifizierung der Wahrscheinlichkeit und der Folgen von Risiken für Weltraumaktivitäten erreicht hat. Russische Leaks werden nun als "5" eingestuft, was sowohl die hohe Wahrscheinlichkeit als auch die schwerwiegenden Folgen betrifft.
Zu diesem Zeitpunkt kommentierte oder bestätigte die NASA die Bedenken der Raumfahrtbehörde hinsichtlich der Risikobewertung nicht. Ein neuer Bericht bestätigt jedoch die Bedenken der Behörde.
"Im Mai und Juni 2024 trafen sich Vertreter des ISS-Programms und von Roskosmos, um die zunehmende Besorgnis über die erhöhte Leckrate zu erörtern", heißt es im Bericht des Generalinspekteurs. "In der Folge hat das ISS-Programm das Risiko von Leckagen im Transfertunnel des Servicemoduls auf die höchste Risikostufe in seinem Risikomanagementsystem erhöht. Nach Angaben der NASA ist Roskosmos zuversichtlich, dass es in der Lage sein wird, die Luke des Servicemoduls zu überwachen und zu schließen, bevor die Leckrate ein inakzeptables Niveau erreicht. Die NASA und Roskosmos haben jedoch keine Einigung darüber erzielt, ab welchem Leckniveau das Leck inakzeptabel wird."
Der Bericht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die NASA über die Zukunft der Raumstation nachdenkt. Die US-Raumfahrtbehörde und Russland haben eine Vereinbarung getroffen, die Station bis 2028 weiter zu fliegen, und die NASA möchte den Betrieb bis 2030 verlängern. Die NASA hatte vor mehr als einem Jahr damit gerechnet, dass sie dieser Verlängerung zustimmen würde, aber bis jetzt ist noch keine Vereinbarung abgeschlossen.
Sobald die Station das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat, beabsichtigt die NASA, ihren Betrieb in der erdnahen Umlaufbahn auf private Raumstationen zu verlagern, und sie hat erste Entwicklungen von Axiom Space, Northrop Grumman, Blue Origin und Voyager Space finanziert. Northrop ist inzwischen aus dem Wettbewerb ausgestiegen, da es kein profitables Geschäft sein würde. Generell herrscht Unsicherheit darüber, ob einer der privaten Raumstationsbetreiber bis 2030 bereit sein wird.
Eine weitere mögliche Option der NASA ist die Verlängerung der Lebensdauer der Raumstation über 2030 hinaus, aber dies wird viel Arbeit erfordern, um sicherzustellen, dass die Struktur der Raumstation lebensfähig bleibt, und ein weiteres Verlängerungsabkommen mit Russland. Die Partnerschaft der USA mit diesem Land ist durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine ernsthaft untergraben worden.
"Die Verlängerung der Lebensdauer der ISS über 2030 hinaus erfordert erhebliche Finanzmittel für den Betrieb und die Wartung der Station, die Akzeptanz des erhöhten Risikos, das sich aus ihren Komponenten und alternden Strukturen ergibt, sowie die Zusicherung einer kontinuierlichen Unterstützung durch die internationalen Partner der NASA", heißt es in dem neuen Bericht. "Erschwerend kommt hinzu, dass die NASA weiterhin mit unveränderten oder reduzierten Budgets, Inflation und Problemen in der Lieferkette konfrontiert sein könnte."
Fazit:
Ohne Konsens schwierig, die 2028 der Russen scheint danach näher, als die 2030 ff mit kommerziellen Nutzern und ohne dem Geld, daß man eben nicht hat,
aber die ROS bleibt ja auch erstmal abzuwarten, insofern
# # #
R.
daß sich
"die NASA und Roskosmos über die Ursachen und Schwere des Luftlecks auf der ISS uneinig sind" ...
Dabei
handelt es sich [Zitat] "um ein Leck in der Transferkammer des Swesda-Moduls, bekannt als PRK, das den Docking-Port mit dem Rest des Moduls verbindet".
Der Veröffentlichung zufolge existierte dieses Leck mehrere Jahre lang, und die Stationsbesatzungen bewältigten es, indem sie das PRK vom Rest der Station isolierten, als sie keinen Zugang zu dem am Hafen angedockten Progress-Frachtraumschiff benötigten.
Bob Cabana, stellvertretender Administrator und Vorsitzender des NASA-Ausschusses, sagte, dass russische Ingenieure glauben, dass die Risse durch "hohe zyklische Ermüdung" durch Mikrovibrationen verursacht werden.
- Die NASA hingegen geht davon aus, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen, darunter Druck, mechanische Beanspruchung, Eigenspannung, Materialeigenschaften der Module und Umwelteinflüsse.
Cabana sagte auch, dass es zwischen den Parteien keine Einigung über die Ernsthaftigkeit des Problems gebe.
"Während das russische Team weiterhin nach den Lecks sucht und diese repariert, glaubt es nicht, dass der katastrophale Zusammenbruch des PRK real ist", sagte er und fügte hinzu,
daß die Führungskräfte der NASA und von Roskosmos weiterhin ein "gemeinsames Verständnis der strukturellen Integrität" des PRK anstreben und externe Experten aus Wissenschaft und Industrie hinzuziehen werden, um dies zu tun.
- Die versch. Ansichten sind nicht ganz Neu, und hier gibt es mal einen tieferen Einblick zur NASA dazu (an sich widersprüchlich zur geäußerten kommerziellen Weiternutzung nach offiziellem Betriebsende - 2030 noch offen),
im arstechnica https://arstechnica.com/space/2024/09/n ... e-problem/
vom 27.Sept. d.J.
heißt es
- "Die NASA bestätigt, daß Risse in der Raumstation das höchste Risiko bergen und langfristige Probleme verursachen werden"
Im Wortlaut die Übersetzung des Artikels:
US-Raumfahrtbeamte sprechen nicht gerne über die Gefahren von Astronauten, die auf der alternden Internationalen Raumstation ISS fliegen, von der Teile inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert alt sind.
Ein neuer Bericht bestätigt jedoch, dass die NASA-Manager, die für den Betrieb der Raumstation zuständig sind, ernsthaft besorgt über den kleinen russischen Teil der Station sind, im Wesentlichen ein Tunnel, der das größere Modul mit dem undichten Andockanschluss verbindet.
Russische und US-amerikanische Beamte wussten, dass dieses kleine PrK-Modul, das sich zwischen der Luftschleuse des Progress-Raumschiffs und dem Swesda-Modul befindet, seit September 2019 undicht ist. Ein neuer Bericht, der am Donnerstag vom Generalinspekteur der NASA veröffentlicht wurde, enthält Details, die zuvor von der Raumfahrtbehörde nicht veröffentlicht wurden und die den Ernst des Problems unterstreichen.
Zum
Beispiel enthüllte die NASA im Februar dieses Jahres einen Anstieg der Leckrate von weniger als 1 Pfund Atmosphäre pro Tag auf 2,4 Pfund pro Tag, und im April stieg diese Rate auf 3,7 Pfund pro Tag. Trotz jahrelanger Ermittlungen haben weder russische noch US-Beamte die Ursache des Lecks identifiziert.
"Während die Ursache des Lecks unbekannt bleibt, haben beide Behörden ihren Fokus auf interne und externe Schweißnähte verengt", heißt es in dem Bericht, der vom stellvertretenden Generalinspektor George A. Scott unterzeichnet wurde.
Der Plan zur Minderung des Risikos besteht darin, die Luke am Swesda-Modul, die zum PRK-Tunnel führt, geschlossen zu halten. Wenn sich das Leck weiter verschlimmert, muss diese Luke möglicherweise dauerhaft geschlossen werden, wodurch sich die Anzahl der russischen Andocköffnungen auf der Raumstation von vier auf drei reduziert.
In der Öffentlichkeit hat die NASA versucht, die Bedenken über das Rissproblem zu minimieren, da es bis heute auf den RC-Tunnel beschränkt ist und sich nicht auf andere Teile der Station ausgebreitet hat. Im Juni berichtete Ars jedoch, dass das Crack-Problem die höchste Besorgnisstufe in der 5x5-"Risikomatrix" der Raumfahrtbehörde zur Klassifizierung der Wahrscheinlichkeit und der Folgen von Risiken für Weltraumaktivitäten erreicht hat. Russische Leaks werden nun als "5" eingestuft, was sowohl die hohe Wahrscheinlichkeit als auch die schwerwiegenden Folgen betrifft.
Zu diesem Zeitpunkt kommentierte oder bestätigte die NASA die Bedenken der Raumfahrtbehörde hinsichtlich der Risikobewertung nicht. Ein neuer Bericht bestätigt jedoch die Bedenken der Behörde.
"Im Mai und Juni 2024 trafen sich Vertreter des ISS-Programms und von Roskosmos, um die zunehmende Besorgnis über die erhöhte Leckrate zu erörtern", heißt es im Bericht des Generalinspekteurs. "In der Folge hat das ISS-Programm das Risiko von Leckagen im Transfertunnel des Servicemoduls auf die höchste Risikostufe in seinem Risikomanagementsystem erhöht. Nach Angaben der NASA ist Roskosmos zuversichtlich, dass es in der Lage sein wird, die Luke des Servicemoduls zu überwachen und zu schließen, bevor die Leckrate ein inakzeptables Niveau erreicht. Die NASA und Roskosmos haben jedoch keine Einigung darüber erzielt, ab welchem Leckniveau das Leck inakzeptabel wird."
Der Bericht kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die NASA über die Zukunft der Raumstation nachdenkt. Die US-Raumfahrtbehörde und Russland haben eine Vereinbarung getroffen, die Station bis 2028 weiter zu fliegen, und die NASA möchte den Betrieb bis 2030 verlängern. Die NASA hatte vor mehr als einem Jahr damit gerechnet, dass sie dieser Verlängerung zustimmen würde, aber bis jetzt ist noch keine Vereinbarung abgeschlossen.
Sobald die Station das Ende ihrer Lebensdauer erreicht hat, beabsichtigt die NASA, ihren Betrieb in der erdnahen Umlaufbahn auf private Raumstationen zu verlagern, und sie hat erste Entwicklungen von Axiom Space, Northrop Grumman, Blue Origin und Voyager Space finanziert. Northrop ist inzwischen aus dem Wettbewerb ausgestiegen, da es kein profitables Geschäft sein würde. Generell herrscht Unsicherheit darüber, ob einer der privaten Raumstationsbetreiber bis 2030 bereit sein wird.
Eine weitere mögliche Option der NASA ist die Verlängerung der Lebensdauer der Raumstation über 2030 hinaus, aber dies wird viel Arbeit erfordern, um sicherzustellen, dass die Struktur der Raumstation lebensfähig bleibt, und ein weiteres Verlängerungsabkommen mit Russland. Die Partnerschaft der USA mit diesem Land ist durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine ernsthaft untergraben worden.
"Die Verlängerung der Lebensdauer der ISS über 2030 hinaus erfordert erhebliche Finanzmittel für den Betrieb und die Wartung der Station, die Akzeptanz des erhöhten Risikos, das sich aus ihren Komponenten und alternden Strukturen ergibt, sowie die Zusicherung einer kontinuierlichen Unterstützung durch die internationalen Partner der NASA", heißt es in dem neuen Bericht. "Erschwerend kommt hinzu, dass die NASA weiterhin mit unveränderten oder reduzierten Budgets, Inflation und Problemen in der Lieferkette konfrontiert sein könnte."
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Re: ISS 2024
Budjet.
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Thomas
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Re: ISS 2024
Die Kontakte mit der neuen NASA-Administration wurden ja von Roskosmos, die nie unterbrochen waren, neu geknüpft und wie es scheint,Kilo Mike Sierra hat geschrieben:Budjet.
gibt es einen Konsens zur ISS-Nutzung bis 2028 zwischen beiden Partnern, was immer schon der Gesichtswinkel von Roskosmos war.
Das "danach" klingt heute auch etwas anders, wenn formuliert wird - "Entfernung aus dem Orbit bis 2030 ...".
Das ist realistischer Weise betrachtet eine Menge Arbeit, die vorausschauend von Beiden noch zu leisten bleibt.
Insofern kann auch "Budjet" noch etwas stehen bleiben
R.
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Re: ISS 2024 - Neue Antworten 2028
Die Würfel scheinen gefallen betr. der zugesicherten internationalen Nutzung:
Zitiere Tass (wörtl. Übersetzung):
---> Raumfahrtprogramme 10. März, 09:37
Roscosmos-Chef bestätigt den Deorbitierungsplan der ISS, Pläne für einen Ozeanabsturz 2030
"Im Jahr 2028 werden wir mit der allmählichen Deorbitierung der Station beginnen", sagte Dmitry Bakanow
MOSKAU, 10. März. /TASS/. Die Internationale Raumstation (ISS) wird 2028 mit ihrer schrittweisen Deorbitierung beginnen, bevor sie 2030 geplant ins Meer eintaucht, sagte Roscosmos-CEO Dmitry Bakanov in einem Interview mit dem Razvedchik Journal.
"In erster Linie arbeiten wir am ISS-Projekt; Wir haben noch ein paar Jahre gemeinsamer Betrieb. Im Jahr 2028 werden wir mit der schrittweisen Deorbitierung der Station beginnen, wobei ihr anschließender Eintauchen ins Meer für 2030 geplant ist", bemerkte der CEO des staatlichen Unternehmens.
Der Start des ersten Moduls der russischen Orbitalstation (ROS) vom Raumhafen Baikonur in eine Umlaufbahn von 51,6 Grad ist ebenfalls für 2028 geplant, sagte Bakanov.
Später ist der Start der universellen Knoten- und Gateway-Module von Baikonur aus geplant.
_______________________________________________________________________________
Anmerkung zu "2028":
Während einer Sitzung des Raumfahrtrats der Russischen AdW sagte Sergei Krikalev, (stellvertretender Generaldirektor für bemannte Programme von Roskosmos),
daß die Montage der ROS als Teil der ISS es in der Anfangsphase ermöglichen werde, die Infrastruktur des russischen Teils der ISS zu nutzen, vor allem aufgrund des Mehrzweck-Labormoduls Nauka, das Teil des ROS sein wird, und "unter anderem die Kontinuität wissenschaftlicher Experimente im Orbit sicherstellen."
Q.: https://www.aex.ru/news/2026/3/10/293198/
- Mit anderen Worten: Das Wissenschaftsmodul NAUKA soll 2028 vom russ. Segment abgelöst werden und wird integraler Bestandteil der neuen ROS!
und das ist eine neue Aussage - genau wie die neuen Bahndaten 51,6° gegenüber der vormals geplanten Polarbahn 96,8° ...
Budjet
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Zitiere Tass (wörtl. Übersetzung):
---> Raumfahrtprogramme 10. März, 09:37
Roscosmos-Chef bestätigt den Deorbitierungsplan der ISS, Pläne für einen Ozeanabsturz 2030
"Im Jahr 2028 werden wir mit der allmählichen Deorbitierung der Station beginnen", sagte Dmitry Bakanow
MOSKAU, 10. März. /TASS/. Die Internationale Raumstation (ISS) wird 2028 mit ihrer schrittweisen Deorbitierung beginnen, bevor sie 2030 geplant ins Meer eintaucht, sagte Roscosmos-CEO Dmitry Bakanov in einem Interview mit dem Razvedchik Journal.
"In erster Linie arbeiten wir am ISS-Projekt; Wir haben noch ein paar Jahre gemeinsamer Betrieb. Im Jahr 2028 werden wir mit der schrittweisen Deorbitierung der Station beginnen, wobei ihr anschließender Eintauchen ins Meer für 2030 geplant ist", bemerkte der CEO des staatlichen Unternehmens.
Der Start des ersten Moduls der russischen Orbitalstation (ROS) vom Raumhafen Baikonur in eine Umlaufbahn von 51,6 Grad ist ebenfalls für 2028 geplant, sagte Bakanov.
Später ist der Start der universellen Knoten- und Gateway-Module von Baikonur aus geplant.
_______________________________________________________________________________
Anmerkung zu "2028":
Während einer Sitzung des Raumfahrtrats der Russischen AdW sagte Sergei Krikalev, (stellvertretender Generaldirektor für bemannte Programme von Roskosmos),
daß die Montage der ROS als Teil der ISS es in der Anfangsphase ermöglichen werde, die Infrastruktur des russischen Teils der ISS zu nutzen, vor allem aufgrund des Mehrzweck-Labormoduls Nauka, das Teil des ROS sein wird, und "unter anderem die Kontinuität wissenschaftlicher Experimente im Orbit sicherstellen."
Q.: https://www.aex.ru/news/2026/3/10/293198/
- Mit anderen Worten: Das Wissenschaftsmodul NAUKA soll 2028 vom russ. Segment abgelöst werden und wird integraler Bestandteil der neuen ROS!
und das ist eine neue Aussage - genau wie die neuen Bahndaten 51,6° gegenüber der vormals geplanten Polarbahn 96,8° ...
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Re: ISS 2024
Ist die Abkehr von dem sonnensynchronen Polarorbit nicht ein großer konzeptioneller Rückschritt?
Damit können die Solarkollektoren nicht mehr permanent von der Sonne beschienen werden und auch nicht das gesamte nördliche russische Territorium einschließlich der Arktis abgedeckt werden.
Was war der Grund für diese Entscheidung? Ging es nur um 4 bis 5 Tonnen mehr Nutzlast für die Trägerraketen?
Alles im allen schade, denn so wird die ROS nur eine Neuauflage der ISS mit all ihren Beschränkungen.
Damit können die Solarkollektoren nicht mehr permanent von der Sonne beschienen werden und auch nicht das gesamte nördliche russische Territorium einschließlich der Arktis abgedeckt werden.
Was war der Grund für diese Entscheidung? Ging es nur um 4 bis 5 Tonnen mehr Nutzlast für die Trägerraketen?
Alles im allen schade, denn so wird die ROS nur eine Neuauflage der ISS mit all ihren Beschränkungen.
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Re: ISS 2024 - zu: Neue Antworten 2028
... Ich sehe das genauso wie Thomas, s.o.,
- es ist für meine Begriffe eine Abkehr von der Idee der rein "Nationalen Station", und damit schon ein Paukenschlag.
Als Problem war ursprünglich die hohe Strahlenbelastung auf der Polarbahn angenommen, welche eine Dauer-/oder Langzeitnutzung für die Kosmonauten einschränkt.
Das "Bion-M"-Experiment hat das zwar bestätigt, aber im Ergebnis auch relativiert. Thomas hat die Haupt-Nutzfaktoren der 96°-Bahn schon genannt,
wie die Überwachung der Nord-Ost-Passage, die maßgeblich an Bedeutung gewinnt... .
Warum also:
1.) Angeführt wird als eine Art Begründung, die Weiternutzung des NAUKA-Wissenschaftsmoduls, welches noch nicht lange oben ist, und das fliegt nun mal mit 51,6°.
Eine Bahnänderung auf 96° des Moduls nach Abkopplung von der ISS wäre zwar möglich, energieökonomisch aber irrsinnig, deswegen.
2.) Erkenntlich ist eine zweite "Neuausrichtung" der Gedanken in Richtung "Internationaler Nutzung" a´la ISS ..., welche durchaus Sinn macht in der Frage der Kostenstruktur einmal und zum Anderen der Reputation des Eigners, wie ich das sehe.
3.) bliebe erwähnenswert die Frage des künftigen Startplatzes - gegenwärtig bleibt nur Baikonur -Bemannt- aufgrund der SAR-Struktur "Sojus" als Lösung
- die "Angara" mit dem neuen Raumschiff, egal wie es heißt, ist übermorgen sicher nicht in Sicht, bzw. kann man sich noch Zeit gönnen.
- vmtl. wird auch die "Proton" als Träger für die ersten ROS-Module eine Rolle spielen, wenn man die Kasachen überzeugen kann (es gibt nur die beiden Startplätze dort)
(Die Problematik der angeführten "Nord-Ost-Passage" soll mithin auf "andere Mittel" umstrukturiert werden als Lösung...).
Soweit kurz dazu
R.
- es ist für meine Begriffe eine Abkehr von der Idee der rein "Nationalen Station", und damit schon ein Paukenschlag.
Als Problem war ursprünglich die hohe Strahlenbelastung auf der Polarbahn angenommen, welche eine Dauer-/oder Langzeitnutzung für die Kosmonauten einschränkt.
Das "Bion-M"-Experiment hat das zwar bestätigt, aber im Ergebnis auch relativiert. Thomas hat die Haupt-Nutzfaktoren der 96°-Bahn schon genannt,
wie die Überwachung der Nord-Ost-Passage, die maßgeblich an Bedeutung gewinnt... .
Warum also:
1.) Angeführt wird als eine Art Begründung, die Weiternutzung des NAUKA-Wissenschaftsmoduls, welches noch nicht lange oben ist, und das fliegt nun mal mit 51,6°.
Eine Bahnänderung auf 96° des Moduls nach Abkopplung von der ISS wäre zwar möglich, energieökonomisch aber irrsinnig, deswegen.
2.) Erkenntlich ist eine zweite "Neuausrichtung" der Gedanken in Richtung "Internationaler Nutzung" a´la ISS ..., welche durchaus Sinn macht in der Frage der Kostenstruktur einmal und zum Anderen der Reputation des Eigners, wie ich das sehe.
3.) bliebe erwähnenswert die Frage des künftigen Startplatzes - gegenwärtig bleibt nur Baikonur -Bemannt- aufgrund der SAR-Struktur "Sojus" als Lösung
- die "Angara" mit dem neuen Raumschiff, egal wie es heißt, ist übermorgen sicher nicht in Sicht, bzw. kann man sich noch Zeit gönnen.
- vmtl. wird auch die "Proton" als Träger für die ersten ROS-Module eine Rolle spielen, wenn man die Kasachen überzeugen kann (es gibt nur die beiden Startplätze dort)
(Die Problematik der angeführten "Nord-Ost-Passage" soll mithin auf "andere Mittel" umstrukturiert werden als Lösung...).
Soweit kurz dazu
R.
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