Limits of Humanity

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Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 9. Aug 2016, 15:22

Es gibt so viele schöne Blicke ins All

z.B. mit dem Hubble-Teleskop e.t.c., die man in einem Thread durchaus einmal "einfangen" könnte.

Wer gerade in diesen Tagen das Glück eines Sternenhimmels hat mit seinen Meteoritenregen,
kann sich anschließend gern mal dieses hübsche Video anschauen - Wer und wo sind wir in den Weiten der Unendlichkeit, wer sind unsere "Nachbarn" und wo enden unsere Nachrichtenkünste
How Far Can We Go? Limits of Humanity. https://www.youtube.com/watch?v=ZL4yYHdDSWs

Viel Spaß
R.
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 30. Nov 2016, 19:10

Ab dem 01. Dezember ist wieder die spezielle Kalenderzeit

hottopic.jpg

Die Max-Planck-Gesellschaft hat auf ihrer Startseite eben diesen platziert
Man kann nur schlauer werden und so biete ich mal für alle Neugierigen diesen hier an zur täglichen Öffnungsprozedur bis zum 24.:

https://www.mpg.de/de

Viel Spaß
Rainer
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Do 1. Dez 2016, 13:18

Vor langen 26 Jahren wurde das Hubble-Weltraumteleskop mit dem Shuttle Discovery ins All transportiert. Seitdem liefert das Teleskop bezaubernde Bilder aus den unendlichen Weiten des All.
Der Dezember ist so ein Monat denke ich, wo Blicke nach "oben" sehr angetan sind. Ich weiß noch nicht wie, aber hier könnten wir solch wunderschöne Momente her zaubern.
Zum 01. Dezember ist das doch sehr inspirierend, auch wenn Hubble die eine Weihnachtskugel im All schon vor 6 Jahren fand :
heic1018a.jpg
BildQuelle: http://www.spacetelescope.org/images/heic1018a/
- Es sind  die sichtbaren Überreste einer stellaren Explosion in der Großen Magellanschen Wolke, die Galaxis  ist etwa 160.000 Lichtjahre von der Erde entfernt, also zwar ganz schön, aber noch nicht so sehr weit weg von uns - im galaktischem Maßstab gesehen

Es gibt noch ein Kurzvideo der ESA dazu, welches man sich Full Screen ansehen kann, um die Raumdimensionen zu erahnen:
http://www.spacetelescope.org/videos/heic1018a/

Viel Freude
R.
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 6. Dez 2016, 21:02

Heute war so ein trüber Montag, da mußte ich etwas Schönes finden:

arp273_hst900.jpg
aus der Q.:
http://www.starobserver.org/ap110421.html
Die beiden augenfälligen Galaxien liegen weit außerhalb der Milchstraße, viel mehr als 300 Millionen Lichtjahre entfernt und nähern sich an.
Ein ähnliches Szenario der Annäherung / Durchdringung wird mit der etwa 2 Mio Lichtjahre entfernten Andromeda-Spiralgalaxie und der Milchstraße in der fernen Zukunft erwartet.
Ein Youtube-Video zoomt sich in diese wunderschönen Galaxien ran: https://www.youtube.com/watch?v=J12mNMJtFKE

Viele Grüße
Rainer
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 11. Dez 2016, 23:03

Etwas für die Phantasie und Besinnlichkeit noch am 3. Advent:

up036755.jpg
up036755.jpg (18.16 KiB) 644 mal betrachtet
Nasa/Esa Ein Bild von der HubbleSite.org
Die Galaxien sind etwas weiter entfernt ~ so 400 Mio Lichtjahre im Sernbild der Walfische , aber immer noch rel. jung zum Anfang des Universums 13,8 Mrd. LJ.
- Die linke Galaxie scheint durch die rechte durch, die im bläulichen Ring eine Gebiet entstehender Sterne zeigt.
Beschrieben ist es auch auf der Seite Astronomie.info : http://news.astronomie.info/ai.php/200810045 und aufgenommen 2008 nach der Hubble Wartung.
Hubble beschert uns unglaubliche Aufnahmen
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 17. Dez 2016, 16:31

... so wie auch diese Aufnahme, die Anfang Dezember veröffentlicht wurde und auf Daten basiert, die mit der Wide Field and Planetary Camera 3 des Weltraumteleskops Hubble gewonnen wurden.

potw1649a.jpg
Credit:
ESA/Hubble & NASA via https://www.spacetelescope.org/images/potw1649a/

Das Sternbild Jungfrau ist besonders reich an Galaxien, was teilweise auf das Vorhandensein einer massereichen Ansammlung von mehr als
1300 Galaxien zurückzuführen ist, die gravitativ aneinander gebunden sind und als "Virgo-Haufen" bezeichnet werden.
Die Galaxie im Bild NGC 4388 ist Teil des Virgo-Haufens und etwa 60 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.
Die blauen Sterne in den Spiralarmen präsentieren neu gebildete, junge, massereiche und zugleich heiße Sterne ...

So die Erläuterung in "A transformation in Virgo"
Faszinierend
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Do 22. Dez 2016, 22:37

Hier hat Hubble eine Aufnahme gespeichert, die erst bei genauerem Hinsehen ihre Faszination erfährt:

potw1647a.jpg
Credit: ESA/Hubble & NASA, D. Calzetti

Diese jüngst von der Weltraumagentur ESA veröffentlichte Aufnahme zeigt die relativ lichtschwache Galaxie NGC 3274 in über über 20 Millionen Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Löwe.
Entdeckt wurde sie bereits 1783 von William Herschel.
In der oberen rechten Bildecke ist eine andere Galaxie zu sehen. Sie ist mit einer Entfernung von etwa 1,3 Milliarden Lichtjahren allerdings entschieden weiter entfernt und das ist der Schlüssel um das Bild vollkommen anders zu sehen.
Mit diesem Wissen um die 65-fache Entfernung der anderen Galaxie erscheint unser Bild in einer Dreidimensionalität, also mit einer Tiefe, wo es sonst gefühlt nur zweidimensional bleibt.
Quelle: https://www.spacetelescope.org/images/potw1647a/
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 31. Dez 2016, 01:47

Zum Jahreswechsel hab ich noch einen Ballon(nebel)

p1613a1r.jpg
https://www.nasa.gov/sites/default/file ... 613a1r.jpg
Der Ballon-Nebel ist 7 Lichtjahre im Durchmesser und (1000 mal) 7.100 LJ so weit entfernt wie Alpha Centauri und befindet sich im Sternbild Cassiopeia.
Silvester läßt man es gewöhnlich platzen, dieser hoffentlich nicht.

Kommt alle gut rüber
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 1. Feb 2017, 19:10

Am 30. Januar veröffentlichte die europäische Weltraumorganisation ESA folgende Hubble-Aufnahme,

benannt nach der Erscheinungsform "Calabash Nebula" (Calabash = Flaschenkürbis) oder auch
"Rotten Egg Nebula" (Rotten Egg = verfaultes Ei), genannt nach der chemischen Zusammensetzung - maßgeblich Schwefel S in Verbindung mit molekularem Wasserstoff = Schwefelwasserstoff.
Zwar in der Nachbarschaft, aber 5.000 Lichtjahre sind doch ein Stück weg, sodaß Geruchsbelästigungen bisher ausblieben >grins<
potw1705a.jpg
potw1705a.jpg (53.12 KiB) 486 mal betrachtet
Q.: ESA/Hubble & NASA Acknowledgement: Judy Schmidt
https://www.spacetelescope.org/images/potw1705a/

Interessant ist die Beschreibung des Objektes - es ist ein eindrucksvolles Beispiel für den Tod eines Sterns mit niedriger Masse.
Der einst sonnenähnliche Stern durchlebt einen Prozess, welcher der (unserer) Sonne noch bevorsteht, wenn sie sich zu einem Roten Riesen aufbläht und ihre äuߟeren Schichten abstöߟt.

Das ausgestoߟene Material - auf dieser Aufnahme in "gelb" zu sehen , bewegt sich mit Geschwindigkeiten von knapp einer Mio. Km/h (!) und dringt in das umgebende interstellare Gas ein.
Die dabei entstandene Schockfront ionisiert Wasserstoff und Stickstoff, deren Atome wiederum in blauem Licht leuchten.
Es erstreckt sich über 1,4 Lichtjahre und wird sich vermutlich in den nächsten 1000 Jahren zu einem vollständigen bipolaren Nebel entwickeln.
- Das wäre dann leider nicht mehr zu erleben
R.
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Re: Limits of Humanity

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 14. Mär 2017, 01:25

Am Montag, den 13. März veröffentlichte die Europäische Weltraumorganisation ESA die folgende Hubble-Aufnahme

potw1711a.jpg
potw1711a.jpg (103.16 KiB) 403 mal betrachtet
Credit:ESA/Hubble & NASA
in: https://www.spacetelescope.org/images/potw1706a/
Diese Spiralgalaxie ist 50 Mio Lichtjahre von der Erde entfernt in einem Sternbild (Pendeluhr) der Südhemisphäre. Nun, die alten Weltumsegler kannten es vielleicht.
Ab und zu muß man den Blick mal vom Bosporus abwenden und das möglichst weit ... >kratz< So wie hierhin.

- Obwohl Spiralgalaxien mit ihren malerischen Formen eingefroren im Raum zu stehen scheinen, ist das sehr weit von der Wahrheit entfernt. Die Sterne in diesen dramatischen Spiral-Konfigurationen sind in ständiger Bewegung und alles dreht sich um den Kern der Galaxie. Dabei wirbeln die auf der Innenseite schneller, als die die weit draußen sich befinden. Dadurch wird Bildung und Fortbestand einer Spiralgalaxie so etwas wie ein kosmisches Rätsel, weil die Arme um einen spinnenden Kern gewickelt werden - fester und fester, so wie die Zeit vergeht.
Aber das ist nicht das, was wir sehen. Dieses ist bekannt als das kurvenreiche Problem

Die Aufnahme basiert auf Daten, die mit der Advanced Camera for Surveys des Weltraumteleskops Hubble gewonnen wurden.
´Grüße
Rainer
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