Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Der Betrieb Verkehrsflug der INTERFLUG GmbH war die eigentliche Fluggesellschaft der DDR.

Moderator: Kilo Mike Sierra

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Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » Fr 14. Aug 2015, 20:20

Nach dem Lesen vom Einsatz der orginalen Interflug und deren Aufgabe im Passagierdienst,Charterflug, Solidaritätsflügen etc. kommen einmal Fragen auf. Jeder Pilot musste doch bestimmt stets die erforderlichen Flugstunden bewältigen. Jetzt kommen die Besatzungen vom TG-44 mit dazu, die ja ihre Flugstunden im offiziellen Liniendienst mit erwarben oder vervollständigten. Die technische Ausrüstung im TG-44 war gegenüber der Interflug wohl auch besser gestellt und deren Anzahl war ja nicht gering ( Die beiden Standflugzeuge MfS TU-134AK DDR-SDH und DDR-SDI außer Wertung ). Zudem gab es ja auch zwei Wartungsstützpunkte Diepensee und Marxwalde. Hat sich dieser Tatbestand ökonomisch gerechnet unter dem Gesichtspunkt a) Die echte Interflug erwitschaftete Umsatz >finger< mit Gewinn >kratz< b) Das TG-44 bezog enorme Finanzspritzen >kratz< c.) Mfs lebte nur ...... Die INTERFLUG flog ihre Maschinen bis auf die letzte Rille ab oder fast. Dann kommt ja noch dazu, dass die Besatzungen der Interflug in SW und NSW eingestuft waren und dementsprechend fliegen durften. Ist dies falsch betrachtet oder komplett am Stoff vorbei. Angenehmen Abend und :mg:
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EA-Henning
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Fr 14. Aug 2015, 22:17

Am Stoff voll vorbei. Das TG-44 ist eine dem Militär angehörige Flugstaffel. Die mussten und müssen nie ökonomisch sein. Geht auch gar nicht. Und was sind "Standflugzeuge"?
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » Sa 15. Aug 2015, 06:32

So ganz vorbei dürfte das nicht am Thema sein >kratz< . Verabschiedet haben wir uns ja alle vor vielen Jahren davon. Was sollen wo Standflugzeuge sein, Flugzeuge die keiner braucht und auf der Ramp stehen. Das ist keine politische Anfrage sondern eine der Ökonomie.
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 15. Aug 2015, 09:25

Nochmal: Der BND, die Bundeswehr, der Verfassungsschutz, der BND, die Landespolizei(-en), die Bundespolizei, FBI, CIA, Mossad, Air Force usw. haben alle Flugzeuge. Die könnte man alle in Frage stellen. Und ökonomisch gesehen dürften die nicht existieren. Weil dafür eben andere Prämissen gelten.

Soll man etwa einen Bomber ökonomisch nach Anzahl der Treffer einordnen? Soll ein Regierungsflugzeug danach bemessen werden, wieviele Staatsoberhäupter es gleichzeitig fliegt?

Das die Flugzeuge des MfS aus Sicht vieler Leute unnötig waren, ist richtig. Aus Sicht der Regierung waren sie aber widerrum offenbar nötig. Und das nicht, um Geld zu verdienen.
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » Sa 15. Aug 2015, 10:47

genau die Antwort habe ich erwartet. Ich bin in der DDR geboren und mit ihr untergegangen mit voller Breitseite wie das Gro. DDR-Luftfahrt Forum heißt es hier und nicht BND oder sonstige Ableger. Es war eine legitime Anfrage und die Feststellung, das es hätte unter anderen Umständen besser für die Interflug laufen können. Widerspruch der Ökonomie ist ja wohl, das benutzte Maschinen vom TG-44 der Interflug übergeben wurden, umgekehrt wäre wohl richtiger gewesen. Die Sicherheit ist ja wohl überall gleich, auch für den ehemaligen Genossen Honecker. Ich beschreiben hier keinen Frust, sonst müsste man ein Nostalgie Forum eröffnen. >kratz< Nach 26 Jahren geht wohl etwas GELASSENHEIT, auch wenn nicht immer zeitgemäßen LÄCHELN :-)
Zuletzt geändert von TU-134Fan am Sa 15. Aug 2015, 11:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 15. Aug 2015, 10:59

Seit wann werden für VIP's ältere Flugzeuge genommen? Gut, stimmt, die Luftwaffe der Bundeswehr macht das so. Allerdings auch erst seit der Wende. Davor hat auch die Bundeswehr nur neu gekauft. Als einer von wenigen. Fakt ist, bei der Komplexität der Systeme ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass ein System ausfällt, abhängig vom Alter des Gesamtsystems größer.

Und "Stars", Politiker, Wirtschaftslenker und Militärs geniessen nunmal ueberall in der Welt einen höheren Sicherheitstandard, als der Normalbürger. Da war nie Ökonomie das primäre Ziel.

Mir wird gerade nicht klar, was Du eigentlich genau wissen möchtest?
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » Sa 15. Aug 2015, 11:15

in der Eröffnung steht die Fragestellung. Man wird doch es hier im Forum verkraften, auch einmal ohne HURRA >grins< zu überleben. Fakt ist doch, das TG-44 hatte einen recht großen Flottenpark mit ständig neuen flotten Flugstundenzählern. Für die kleine DDR eigentlich mächtig gewaltig, dass eigentlich zwei "" Gesellschaften "" hier flogen. Die Wartung der Maschinen erforderten ja auch ihren materiellen Tribut. Eigentlich ist die Praxis so, dass gebrauchtes Fluggerät in der Unterhaltung teurer ist, als Neuware. Wie hat die INTERFLUG-ECHTE das in ihrem Flugplan. Charterverkehr, Sonderflügen etc. hinbekommen >kratz< Gleichzeitig diente jene zu sozialistischen Steuereinahmen+Geldwertumsätzen ( entfremdete Marxlehre). Die DDR musste stets exportieren um die Beine gerade zu halten ..... :-)
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 15. Aug 2015, 11:53

1. Wer schreit hier "Hurra"?
2.Die Interflug hat durchaus auch neues Fluggerät gehabt. Als Unternehmen waren gebrauchte Flugzeuge durchaus zu gebrauchen - oder auch nicht. Je nachdem, wieviel Flugstunden die Flugzeuge hatten und wie hoch letztlich der Kaufpreis war. Dieser ist unbekannt. Es koennte sich also durchaus gelohnt haben, es könnte sein, dass es sich nicht gelohnt hat. Die Flugzeuge des TG-44 blieben ausserdem nicht lange dort - sehr alt waren die Flugzeuge nie. Unterlagen dazu müsste man, wenn vorhanden, im Bundesarchiv suchen.
3. Was ist die "Interflug-Echte"?
4. Grundsätzlich ist neues Gerät nicht automatisch besser, als gebrauchtes Gerät.
5. Die Wartung der sowjetischen Maschinen war aus diversen Gründen teurer, als bei vergleichbaren westlichen Mustern. Allerdings, dazu findest Du im Forum einige Themen.
6. Das TG-44, abgesehen davon, das man zum Teil die IF-lackierung verwendete, hat mit einer zivilen Fluggesellschaft nichts zu tun.
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » Sa 15. Aug 2015, 12:48

Was ist die "" echte INTERFLUG "" , die vom Generalleutnant HENKES ( Schwachsinn mit Dienstgraden- wenn dies erlaubt zu äußern !! ). Das das TG-44 keine zivile war, wissen wir und ich auch. Die flogen aber aus rechtlichen Gründen in der stolzen INTERFLUG Bemalung. Ein Fan oder außenstehender konnte dies wohl kaum unterscheiden. Nur dann, er war heimlich eingeweiht und kannte die Kennung der Maschinen. Jetzt kommt der Punkt wo wir näher rücken .( EA-Henning ob Du willst oder nicht :-)teu: ) Wenn die Ersatzteile vom übergroßen Bruder auch noch teuer eingekauft werden mussten, dann läuten jetzt die Glocken. Die INTERFLUG muste und war Einbringer von Devisen. Für was diese ja am Überleben notwendig waren, ist allen bekannt. Jetzt stelle ich mir vor , der Generaldirektor der Interflug sagt dem treuen Bruder : Kamerad die Flieger und Ersatzteile sind uns zu teuer, wir kaufen uns westliche Maschinen. Dann sind wir effiktiver und sparen noch Geld bei den Landegebühren im NSW. Was hätte der große Bruder da wohl gesagt >kratz< Nebenfräge : waren die Landegebühren im Osten und Westen gleich, die vor 30 Jahren z.B. ???
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Re: Die ökonomische Lösung im Flugbetrieb der Interflug

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 15. Aug 2015, 12:59

Du schriebst von "Interflug-echte", das erschliesst sich keinem Leser.

Die DDR KONNTE keine westlichen Flugzeuge kaufen. Weil diese gar nicht an uns verkauft werden durften.

P.S. Militärmaschinen im zivilen Look einer Fluggesellschaft gab es auch im Westen.
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