Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

bluemchen
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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 17. Jun 2020, 20:12

Kilo Mike Sierra hat geschrieben:...
Vor kurzem hat mir ein Meteorologe erzählt, daß wir zur Zeit noch nicht in der Lage sind, die Entstehung von Wolken exakt zu erklären. Die physikalischen Vorstellungsmodelle erklärten die Wolkenbildung nur unvollständig. Kondensstreifen sind ja auch Wolken. Da ist also noch einiges unklar in unserer Atmosphäre.

Gestern Nacht, 16. zum 17. Juni , hatten wir eine wunderbare Wolkenerscheinung : "Leuchtende Nachtwolken" , wie die Meteorologin erklärte - in der atmosphärischen Höhe von > 85 Km, in dieser Höhe sehr lange angestrahlt von der untergehenden Sonne

Nachtwolken.png
Es sah aus, wie dichtes Spinnengewebe in Edgar Wallaces Schlössern
Seltenes Ereignis
R.

(https://www.rbb-online.de/zibb/archiv/2 ... etter.html )
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bluemchen
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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Di 28. Jul 2020, 15:05

Um es nicht zu vergessen - heute Vormittag gab es wieder ein Trail-Bild bei uns in echt, wie hier schon mal als Beispiel viewtopic.php?f=245&t=2507&hilit=zur+Verbrennung+in
genannt.
1991-day-p47-2 (1).png
1991-day-p47-2 (1).png (273.52 KiB) 157 mal betrachtet
Der Verlauf heute von West nach Ost bei gleichartiger Strömungskomponente. Der der Sonne zugewandte (linke) Steifen harmonisch voll ausgebildet und der der Sonne abgewandte Streifen zerpflückt, genau wie oben.
(Für die Kamera zu spät, da Wolken drüber zogen)
Somit könnte ein photo-chemischer Primärprozess ursächlich oder beeinflussend für die ungleichmäßige Auflösung des Trails sein - bei angenommener identischer Triebwerksfunktion. Oder?
###
R.
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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Di 28. Jul 2020, 18:34

Schon bei solch einem Bild ziehe ich flugs den Aluhut auf.
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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 29. Jul 2020, 12:36

EA-Henning hat geschrieben:... ziehe ich flugs den Aluhut auf.
Das stelle ich mir eben bildlich vor >grins< >grins< >grins<
Du, den hätte heiko voriges Jahr unter der "Altlas Air" gebraucht viewtopic.php?f=421&t=2739
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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 23. Aug 2020, 12:43

Immer wieder Sonntags ...

In Ermangelung von Kondensstreifen in der Jetztzeit (Henning kann seinen Aluhut deswegen im Werkzeugschrank lassen),
scheint sich die Natur selbst zu behelfen: >grins<
DSC09563 (2).JPG
Früher Vormittag, noch vor der Cu-Wolkenbildung in einer angenehm frischen Bodenströmung aus ~ 270
Es scheint eine mittelhohe Wolkenbildung zu sein, aus der sich die schlauchartige Formation bildet, die vermutlich keine vertikale Komponente hat.
- Der Minitornado täuscht.
Dito hier:
Vom Anblick wie die Cirrus- oder Nimbus-Schirmbildung bestehend aus Eiskristallen. Rätselhafte lokale fallstreifenartige Prozesse in der lebendigen Atmosphäre. Die Erscheinung ist einfach so da und verlagert sich mit Strömungskomponente.
Eisschleier.png
Eisschleier 1.png
Mit der nachfolgenden Cu-Wolkenbildung verschwanden zunächst diese Wolken wieder, in der (doch) mittelhohen Atmosphäre wie ich meine.
Schönen Sonntag
R.
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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » So 23. Aug 2020, 14:12

Rainer, Du brauchst einen Wolkenhöhenmesser.

Ich habe 'mal gelernt, alle Wolken mit unscharfer Begrenzung seien Eiswolken. Ich weiß jedoch nicht, ob das (immer noch) stimmt. Die Wissenschaft weiß sehr wenig über die Wolkenbildungsprozesse.
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Thomas

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Re: Zur Verbrennung in TL-TW (allgem.)

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mo 24. Aug 2020, 11:46

Ich habe immer gewußt - etwas fehlt noch . Dann bitte mal Weihnachten dran denken - ist in 4 Monaten >rofl<

Zu den unscharfen Eindrücken stimmt es sicher überwiegend, daß eine Eiskristallbildung vorliegen kann. Wie in obigen Aufnahmen, vermute ich, daß der vordere Teil der (normal aussehenden) Wolkenfragmente aus Wassertröpfchen besteht, die durchaus ordentlich unterkühlt sein können. Was fehlt, sind lediglich die Kristallisationskerne in einer sauberen Schicht. Und genau diese bewirken im hinteren Teil dann die Kristallisation und zeigen das typische fasrige, nicht scharf zu bekommende Bild

Aber solange der Höhenmesser noch eine Fehlposition ist ...
R.
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