Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mi 21. Nov 2012, 17:52

Hier einmal ein Beitrag aus einer Luftfahrtzeitschrift mit überdurchschnittlich hoher Fehlerquote:
Später entwickelte Avia die Av-14 Salon, die sich durch eine Druckkabine mit runden Fenstern und Flügeltanks unterschied. Die Av-14 Salon war für 36 bis 42 Fluggäste ausgelegt

Zeitschrift "Illustrated Encyclopedia of Aircraft" (Ausgabe Nr. 83, S. 2299) über die Il-14

Wie man sehen kann, ist die Druckkabine ein gut dokumentiertes Gerücht, was inzwischen durch die deutsche und englische Wikipedia noch einmal neu zementiert worden ist.
Die Av-14 Salon hatte rechteckige Fenster.
Jede Il-14 hatte Flügeltanks.
Die Il-14 Salon-Variante mit 42 Fluggästen dürfte sehr unbequem gewesen sein.
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Mi 21. Nov 2012, 18:01

Vielleicht gab es bei einem fliegenden Gala-Empfang Stehplätze und kaltes Buffet.

Was aber schmerzt: manchmal wird ein Buch als "überarbeitet" und "durchgesehen", und solche Fehler bleiben trotzdem.
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mi 21. Nov 2012, 19:32

Buchautoren sind Einzelkämpfer und können daher auch nicht alles wissen. Sie haben selten die Chance zur Korrektur.
Und wieviel Rückmeldung aus ihrer Leserschaft werden sie denn erhalten? Ich vermute, daß es sehr wenig ist.

Deshalb steht und fällt alles mit der Recherche.
Es gilt auch nach wie vor der Satz, man solle nicht alles glauben, was geschrieben steht.

Bei Wikipedia wird leider nicht viel recherchiert, sondern überwiegend nur "bequellt", d.h. mit einer Quelle belegt. Es ist bei Wikipedia sogar verpönt, die Aussagen gedruckter oder multimedialer Quellen anzuzweifeln. Dann kommt gleich die Brechstange, auf der geschrieben steht 'Wikipedia dient nicht der Wahrheitsfindung.' Wenn die Wahrheit nicht die oberste Prämisse bei der Erstellung dieser "Enzyklopädie" ist, dann hat es keinen Sinn, an dem Projekt mitzuarbeiten.
Wikipedia ist auch die erste "Enzyklopädie", die ohne Sachgebietsexperten erstellt wird. Es reicht, wenn du keine Ahnung, einen Computer und reichlich Selbstvertrauen hast - wie zum Beispiel der Schwafler "Kopilot". Hallo Gerhard...

Da ich über Wikipedia schon an anderer Stelle gemeckert habe, brauchen wir das hier nicht weiter vertiefen.
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Mi 21. Nov 2012, 20:41

Wikipedia zum NK-12:
Nachdem die Gruppe dort unter anderem das Triebwerk 022 entwickelt hatte, das später als Kusnezow NK-4 in 4.000- und 5.000-PS-Versionen in großem Umfang zum Einsatz kommen sollte, sah man Bedarf für ein weit leistungsstärkeres Triebwerk.
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mo 26. Nov 2012, 21:26

Tu-154 werden nur sehr selten an ein Gate mit Fluggastbrücke herangefahren, da sich das Bugfahrwerk bei der Be- und Entladung verhältnismäßig schnell auf- und abbewegt. Dies kann der Höhenausgleich der Fluggastbrücke konstruktionsbedingt nicht schnell genug ausgleichen, somit besteht die Möglichkeit, dass das Flugzeug, wie auch schon des Öfteren vorgekommen, beschädigt wird.

Wikipedia über das Flugzeug Tu-154
(Diese Passage wurde kürzlich aus dem Artikel wieder entfernt.)
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Mi 28. Nov 2012, 15:06

Manche Räuberpistolen schaffen es sogar in Museen.
Stuss-AI-20K_Merseburg-03082010_H-Tikwe_01_W.jpg
...ohne Worte...
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mi 28. Nov 2012, 16:46

...
Am 8.Oktober 2001,fasst 25 Jahre später, sollte ironischerweise in Teneriffa Flug SK686, eine MD-87 der SAS auf dem Weg nach Kopenhagen mit einer auf der falschen Bahn befindenden Cessna Citation(ein Privatjet) kollidieren.118 Menschen sterben, auch an diesem Tag war es nebelig.

http://katastrophen-der-welt.beepworld.de über die 747-Kollision von Teneriffa

Ironischerweise geschah die heraufbeschworene Fast-Wiederholung dieses Unfalls ganz woanders: auf dem Flughafen Milano-Linate
Wo und wie recherchieren diese Autoren? (rein rhetorische Frage)
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Do 29. Nov 2012, 13:22

Mit russischen Maschinen der Marke Tupolew flog sie [die INTERFLUG] hauptsächlich die Parteibonzen rund um die (kommunistische) Welt.

http://www.die80er.ch

Da weiß jemand ganz genau Bescheid, wie die 80er Jahre wirklich waren.
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mo 10. Dez 2012, 17:38

Kommentar zum Absturz des Air France A330 über dem Atlantik, gefunden auf http://www.geschichteinchronologie.ch - die "führende Webseite für logisch-analytische Geschichtsforschung".

Der Pilot war gar nicht anwesend sondern hatte ein Schäferstündchen mit einer hübschen Stewardess. Und die Co-Piloten getrauten sich scheinbar nicht, den Piloten aus deinem[sic] Schäferstündchen zu holen, als die Sonden vereisten, sondern machten selber ein Manöver, und dann wussten sie nicht mehr, was vor sich ging.

...
Dann aber kommt das Entscheidende: Der Bordcomputer rastete aus, denn der hatte wohl auch keine Daten mehr bzw. vielleicht meinte der Bordcomputer, die Flughöhe sei immer 0, und so wurde das Flugzeug nach oben gezogen. Es kam zum Strömungsabriss und dann zum Sturzflug. Als schlussendlich der Pilot hereingestürzt kam, weil das Flugzeug kippte, war alles schon im Sturzflug ohne Rettungsmöglichkeit. Wir danken Airbus und der Computerindustrie für ihr fahrlässig-technisches Versagen. Airbus müsste an die Geschädigten eine Millionenstrafe zahlen.


Nichts wissen, nichts verstehen, aber öffentliche Kommentare abgeben.
Dafür ist sogar die Bezeichnung Dampfplauderei zu schade.
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Re: Räuberpistolen aus der Luftfahrt-Berichterstattung

Ungelesener Beitragvon Flieger Bernd » Mo 10. Dez 2012, 19:27

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