Lufthansa, quo vadis?

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Kilo Mike Sierra
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Lufthansa, quo vadis?

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Mi 8. Jul 2020, 00:52

Die neue "Billig-Bemalung" war nur der Anfang. Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Lufthansa nutzen die verordnete Krise für einen groß angelegten Konzernumbau. Ob wir die Deutsche Lufthansa danach noch als das wieder erkennen werden, was sie einmal war?

Seltsam finde ich auch, daß die DLH als das noch-Kompetenzzentrum der Verkehrsluftfahrt sich nicht gegen von der Politik geforderte unsinnige oder übertriebene Maßnahmen zur Wehr setzt und ihnen mit sachlichen Argumenten entgegentritt. Nein, es wird alles hingenommen und umgesetzt - und der Passagier schüttelt mit dem Kopf.
Auch die großen führenden Automobilfirmen verhalten sich gegenüber der Politik genauso seltsam unterwürfig.
Und von den angeblich so starken Gewerkschaften in Deutschland ist keinerlei Wortmeldung zu hören.

Zur gleichen Zeit fällt das Online-Portal der Lufthansa mit vor kurzem noch undenkbaren primitiven Software-Fehlern auf und telefonisch ist das Unternehmen für seine Kunden derzeit de facto unerreichbar.
Auf dem in Endlosschleife laufenden Ansageband erfährt der verzweifelte Kunde stattdessen, daß die Kabinenluft vertikal verteilt und alle drei Minuten erneuert werde und ihre Qualität exzellent sei. Letzteres ist ja ganz etwas neues für die Fachwelt.

Wieso werden immer noch Flüge gestrichen, obgleich die betreffenden Linien bereits wieder beflogen werden und gleichzeitig zahlreiche "geparkte" Besatzungen und geparkte Flugzeuge nur darauf warten, wieder in die Luft zu kommen?

Wird hier gerade eine der letzten großen Marken vergeigt?
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Thomas

Normalität ist ein hohes Gut.

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