Vamos compañeros - soy del caribe

Benutzer des DDR-Luftfahrtforums lassen uns an ihren Reisen und Ausflügen teilhaben.

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heiko76
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Vamos compañeros - soy del caribe

Ungelesener Beitragvon heiko76 » Do 29. Jan 2026, 22:50

Nun endlich ist es vollbracht meine Fortsetzung und der letzte Teil zu meiner Cuba-Reise


Teil 1 gibt es hier

--> Vamos compañeros

und

Teil 2 hier

--> Vamos compañeros - Havanna Club

Sechs Uhr in der Früh … ein kurzer Blick aus dem vernagelten Fensterchen verspricht wieder einen sonnigen Tag. Acht Etagen unter unserem Hotelzimmer rauscht bereits der morgendliche Berufsverkehr über den Malecon in Richtung Innenstadt
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Meine beiden Reisebegleiter sind noch stark bettlägerig und unmotiviert, den neuen Tag zu begrüßen.
Eine erfrischende Dusche und der Ausblick aus dem zu öffnenden Badfenster über die Stadt, gibt den letzten Kick und die Vorfreude auf den neuen Tag.
Schnell meine Sachen zusammengepackt und ab geht es durch den altmodischen Flur zum antiken Fahrstuhl und mit diesem ins mondäne Foyer.
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Im Speiseraum war bereits ein üppiges Frühstücksbuffet aufgebaut – Joghurt, Quark, Käse, Wurst, gekochte Eier, gerührte Eier, Brötchen, Brot, Toast, Kuchen, Milch in diversen Geschmacksrichtungen und erstmals seit unserer Ankunft auf Cuba – richtigen Bohnenkaffee.
Alles was man sich wünscht und schmeckt lag wie im Schlaraffenland vor einem - Hauptstadtbonus lässt grüßen.
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Josè (wie immer gut gelaunt) und Orlando (wie immer schweigsam beobachtend) sowie ein Teil unserer gesamten Reisegesellschaft sammelten sich langsam bei Tisch. Von den üblichen Verdächtigen, wie gehabt keine Spur.

Gut gestärkt trete ich aus der Hotellobby heraus. Über der Stadt lag eine Dunstglocke mit einem sonderbaren Geruch aus Benzin, Öl und ungefilterten Industrieabgasen.

Ein neuer Tag in Havanna.jpg
Ein neuer Tag in Havanna.jpg (103 KiB) 183 mal betrachtet


Ich beobachte das Treiben um das Hotel herum.
Zu meinem Erstaunen entpuppte sich das abrissreife Gebäude auf dem Nachbargrundstück als Schule.
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Die Jungen und Mädchen eilten diszipliniert und pflichtbewusst zu Fuß in Richtung Schule oder kamen mit dem Bus. Ein paar wenige privilegierte wurden standesgemäß in dunklen Mercedes Limousinen vorgefahren.

Die Schülerschaft allesamt adrett in ihren Uniformen versammelt sich auf dem Schulhof. Es gab eine kleine Ansprache vom Direktor und gemeinsam wurde vor dem Beginn des Unterrichtes ein Lied gesungen.

Die Schule nebenan ... der Schultag beginnt mit einem Apell und einen Lied..jpg
Die Schule nebenan ... der Schultag beginnt mit einem Apell und einen Lied..jpg (78.32 KiB) 186 mal betrachtet


Ich schlendre noch einmal in Richtung Malecon und anschließend zurück zum Bus wo sich nun mittlerweile auch die restliche Reisegruppe zur Abfahrt eingefunden hat.

... Ich liebe dich, wie die Sonne den Mond ....jpg
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Nachdem sich Josè versichert hat das alle eine angenehme und zufriedenen Nacht hatten und auch zusammen mit dem eigenen Partner im Bus sitzen, kämpfen wir uns durch Havannas Rush Hour in Richtung Westen.

Auch wen es hier nicht so aussieht ... aber auch in Havanna gibt es eine Rushhour ....jpg
Auch wen es hier nicht so aussieht ... aber auch in Havanna gibt es eine Rushhour ....jpg (84.25 KiB) 186 mal betrachtet


Und da ist er wieder der traurige Alltag der Cubaner, wie sie an den Läden anstehen um ihre Bezugscheine gegen Lebensmittel zu tauschen und die Autoschlangen an den Tankstellen, wartend auf die Zuteilung von Kraftstoff. Eine traurige Welt im idyllischen anmutenden Paradies.

Das ist der traurige Alltag ... alterschwache Laster,die brutale Sonne von oben und Menschen die versuchen irgendwie und irgendwo ihren Lebensunterhalt zu verdienen..jpg
Das ist der traurige Alltag ... alterschwache Laster,die brutale Sonne von oben und Menschen die versuchen irgendwie und irgendwo ihren Lebensunterhalt zu verdienen..jpg (74.72 KiB) 186 mal betrachtet


Wir lassen die Stadt alsbald hinter uns und während der restlichen Reisegesellschaft schlafend die wieder wunderschöne Landschaft verpasst, nutze ich die Zeit und unterhalte mich mit unserem Reiseleiter.

Eine traumhafte Landschaft ... ich habe mich in sie verliebt..jpg
Eine traumhafte Landschaft ... ich habe mich in sie verliebt..jpg (90.97 KiB) 186 mal betrachtet


Und so erfahre ich allerhand wissenswertes über die Privatperson Josè u.a., dass er wie viele seiner Landsleute in der DDR studierte, wir hätten an dieser Stelle noch sehr lange philosophieren können. Aber unser Bus rollte zuverlässig weiter und nach endlosen Kilometern erreichten wir Kubas westlichste und drittgrößte Provinz – Pinar del Rio wo wir die Autobahn verließen und uns über Straßen die eher besseren Feldwege sind in Richtung Valles de Vinales kämpften.


Das gesamte Tal verzaubert mit einer traumhaften Natur, der landestypische braune Boden, grüne Ebenen und zwischen Mangobäumen und den markanten Karstfelsen liegen die kleinen romantischen Tabakplantagen

Alle wirkt so harmonisch und perfekt ....jpg
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Doch wie so oft auf dieser Insel, diese wunderschöne Idylle trügt, den hier abseits der Hauptstadt und den Badestränden ist die Armut noch deutlicher zu sehen. An fast jedem der zwar bunten aber stellenweise baufälligen kleinen Häuschen am Straßenrand versuchen die Bewohner durch den Verkauf von Dingen meist in Form von frischem Obst oder Getränken ihr knappes Budget aufzubessern.

... ich wünschte ich hätte mehr Bilder vom realen cubanischen Alltag gemacht ....jpg
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Es existiert hier keine sichtbare Infrastruktur und diesen Umstand muss Josè auch mit einem leichten kritischen Unterton zugeben allerdings ohne dabei im gleichen Atemzug auch positive Entwicklung zu erwähnen vor allem im medizinischen Sektor* und deutet mit Stolz auf jede noch so kleine Arztpraxis in den Dörfern.

* So soll es vor der Revolution auf der Insel tatsächlich nur ein einziges Krankenhaus gegeben haben doch mittlerweile ist die medizinische Versorgung flachendeckend ausgebaut und für die Bevölkerung kostenlos.

Unser erster Stopp für heute, inmitten der urwaldähnlichen Natur und völlig unscheinbar, die Cueva del Indio (Indianerhöhle), eines der wichtigsten touristischen Ziele dieser Gegend.
Am Eingang gibt es erstmal ein eiskaltes Rum-Mix Getränk, sehr lecker war und erfrischend und stellen uns anschließend in die Reihe der anderen angekarrten Touristen, um die in den Felsen gehauenen und glitschigen Stufen vorbei an der wild wachsenden Vegetation in Richtung Höhleneingang zu erklimmen. Lara Croft – lässt grüßen

Der Aufstieg zur Höhle hat einen abenteurlichen Touch.jpg
Der Aufstieg zur Höhle hat einen abenteurlichen Touch.jpg (92.92 KiB) 184 mal betrachtet


Die ersten Meter in der angenehm kühlen Höhle führen über einen betonierten Zugang dann zu einer kleinen Anlegestelle wo wir gruppenweise in kleine Motorboote umsteigen mussten. Auf diesen Weg durchqueren wir die imposante Höhle welche durch das anstauen eines kleinen Bachs geflutet wurde. Und wie überall an solchen Orten gibt es während der Fahrt kleine Anekdoten von Helden und Mythen rund um diese Höhle.

Die bizarre Welt in der Cueva.jpg
Die bizarre Welt in der Cueva.jpg (79.92 KiB) 183 mal betrachtet


... wunderschön und angenehm kühl ....jpg
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Zur Information ... es werden noch weiter Bilder folgen ebenso auch im Beitrag zu Havanna ... aber ab hier erstmal nur Text.

Im Anschluss geht es mit dem Bus in ein nur wenige Kilometer entfernten Naturpark mit dem markanten 120 Meter hohen und 160 Meter breite Wandbild.
In diversen Reiseportalen wird leider stellenweise sehr negativ über dieses Bild geurteilt, auf Grund falscher Informationen das es sich um eine prähistorische Malerei handle. Dies ist es aber nicht und das wird hier vor Ort auch definitiv so erklärt.
Geschaffen wurde das Bild „Mural de la Prehistoria“ im Jahr 1961 vom mexikanischen Künstler Leovigildo González Morillo und soll künstlerisch in zwölf Szenen die Geschichte der Insel darstellen.
Trotz der zahlreichen Touristen, ist man hier in einer magischen Welt welche die Sinne verzaubert den auf dem weitläufigen Areal kann man das einzigartige Tier und Pflanzenwelt erst richtig begreifen, fühlen, sich in sie verlieren. Ich habe zum Beispiel das erste Mal in meinem Leben die Pflanzen der Gattung „Mimosa pudica“ gesehen – faszinierend.
Die Hitze, welche hier im Tal ein weniger besser zu ertragen ist macht selbstverständlich jedes Höhlen und Naturforscher hungrig – und außerdem jetzt sowieso Mittagszeit.

Die Tatsache das die Versorgung mit Strom in den ländlichen Gebieten der Insel immer fragiler ist als in der Hauptstadt oder Varadero dessen muss man sich als Tourist ständig bewusst sein aber da die cubanische Bevölkerung in jeder Lebenslage einfallsreich ist und perfekt improvisieren kann … müssen wir nicht verhungern und lassen uns das leckere Drei-Gänge Menü schmecken - und wie gehabt … jeder nur ein Getränk …

Was wäre Cuba ohne seine berühmten und auf der ganzen Welt begehrten Zigarren.
Da wir ja nun am Vortag in Havanna nicht wirklich die Möglichkeit hatten einer Produktion beizuwohnen, entschädigt jetzt am Nachmittag der Besuch in einer die vielen privaten Tabakplantagen mit eigener Zigarrenproduktion.
Im gesamten Tal verstreut sieht man Plantagen der „Vegueros“ (Tabakbauer), mit ihren charakteristischen kleinen Holzhütten in welchen die Tabaksblätter zum trocknen hängen und in aller Ruhe darauf „warten“ um ihr Aroma zu entwickeln.
Die getrockneten Blätter wählt der Torcedor (Tabakroller) sorgfältig um sie anschließend fachmännisch in „Capa“ (Deckblatt), Capote (Umblatt) und „Tripa“ (Einlage) zu unterteilen und schlussendlich „totalmente a mano“ als aromatisches Kunstwerk zu vollenden.
Ohne das Laster „Rauchen“ gut heißen zu wollen aber der Genuss einer handgefertigten Zigarre ist wie ein gutes Glas Rum oder Whiskey.
Ein großartiges Erlebnis für die Sinne, man verliert sich in Raum und Zeit, man kann seinen Gedanken freien Lauf lassen, spürt das gute Klima der Insel, die Leichtigkeit der Karibik und den Genuss einer Zigarre muss man zelebrieren, das ist nichts für mal eben schnell, dafür muss man sich Zeit nehmen.

Zehn dieser handgefertigten karibischen Zigarren kosten 20 US-Dollar (alternativ 20 Euro) … und bitte immer beachten bei größeren Einkäufen --- denkt an den Zoll bei der Rückkehr nach Europa.

Nun neigt sich dieser wunderschöne Tag leider dem Ende zu, am Himmel formieren sich die ersten schweren Regenwolken und drohen uns an das wir nun baldigst dieses Paradies verlassen sollten – zurück in unsere Betonburgen in Varadero.
Die letzten Sonnenstrahlen welche sich durch die immer stärke werdende Wolkendecke kämpfen geben uns noch eine letzte Chance dieses Tal in seiner gesamten Schönheit zu genießen. Dann heißt es endgültig Abschied nehmen. Unseren Bus erreichen wir glücklicherweise noch trockenen und nach den ersten Metern auf den Serpentinen in Richtung Pinar del Rio öffnete der Himmel seine Schleusen und ein gewaltiger Monsunartiger Regen tauchte die Landschaft in ein apokalyptisches Scenario. Vor unseren Bus kämpften sich zwei Jungs auf einem klapprigen Moped den Berg hinab und die Laster bergauf in der Gegenrichtung, mit den Arbeitern und Kinder auf der Ladefläche kapitulierten mangels ausreichend Profil an den altersschwachen Reifen, vor den Wassermassen.

Tief hängen die Regenwolken über der Insel, nur selten geben sie einen kleinen Blick am Horizont frei. Meine Gedanken verlieren sich in dem tristen grau, welches am Fenster vorbeizog.
Der Himmel sagt mir „…schau genau hin … das romantische Cuba existiert nur auf deinen bunten Bildern … das real existierende Cuba ist grau, es ist müde, es ist marode und ausgelaugt … „
Noch einmal quälen wir uns durch die Rushhour der Hauptstadt und als diese hinter uns liegt … schieben sich zaghaft die Regenwolken auseinander geben dem Regenbogen Platz ein kleines Zeichen der Hoffnung auf eine bessere Zukunft für das Land und seine wunderbaren Menschen.
Matanzas liegt vor uns, Varadero in greifbarer Nähe , zwei wunderschöne Tage, mit vielen Eindrücken und Emotionen neigen sich dem Ende ,
Josè lässt den Bus kurz am Straßenrand stoppen – der Straßenhändler verkauft die Limetten für 5 Stück für 20 Pesos.
Nach und nach leert sich der Bus, Geschenke wechseln den Besitzer als Dankeschön für die wunderbare Betreuung.
Ja tatsächlich ,kleine Geschenke für die cubanische Bevölkerung sind tatsächlich manchmal wertvoller als jeder Dollar.
Nun beginnt auch der Countdown, die letzten Tage des Urlaubs … ein letztes mal karbische Sonne tanken und im glasklaren Wasser entspannen. Cuba Libre und Mojito gegen den Durst nach einem Salsa-Grundkurs.
Und am Samstag Abend steht Live Musik auf dem Programm, eine einheimische Band rockt mit einer grandiosen Show ...
Und dann kommt unweigerlich der letzte Tag … ich stehe extra früh auf, der morgendliche Himmel ist wieder grau aber es ist warm. Ein letztes mal geht es an den weißen Strand, ein letztes mal schwimmen, die gelbe ENSA- Antonov zog zuverlässig ihre Bahn über die Hotelanlagen, ich sende ihr einen Gruß nach oben.
Ich treffe mich mit meinen beiden Freunden zum Frühstück, am Nachbartisch verlässt eine koreanische Reisegruppe ihre Plätze. Zurück lassen sie bergeweise Speisen auf ihren Teller ... das macht mich sehr traurig und nachdenklich ....
Das Zimmer ist bereits geräumt und bis zur Abfahrt am späten Nachmittag in Richtung Flughafen können wir das Hotelareal weiter nutzen.
Also schleiche ich mich nochmal zu dem kleinen Souvenierladen, den ich möchte noch mein Versprechen einlösen. Ich hatte es der Dame eingangs des Urlaubs versprochen vor meiner Abreise nochmal vorbei zu schauen.
Sofort kommen wir natürlich wieder in ein sehr angenehmes Gespräch. Selbstverständlich schau ich ich in den Auslagen um noch ein paar Andenken zu entdecken - allerdings eher aus meiner Not heraus die restlichen Peso auszugeben.
Mir fallen noch die Flaschen Minerlawasser ein, welche ich übrig habe , ich frage sie ob sie diese haben möchten. Ihre Augen leuchten als würde ich ihr Goldbarren schenken ...
"muchisimas gracias ... "
Ab ... zurück in die Bar ... der Nachmittag gestaltet sich dann nach dem Schema ... Cuba Libre ... Trinkgeld ... Cuba Libre ...
Immer mehr Abreise-Pflichtige sammeln sich in der Hotelbar - und fast alle verschenken an die Angestellten ihre übrig gebliebene Pflegeprodukte,Cremes,Shampoo,Duschgel etc.etc ... und wieder ind diese kleinen Geschenke wie
Pünktlich rollt der Bus vor die Lobby ... sammelt uns alle ein ... das war`s
Adios Companeros ... Adios cuba .... der Abschied fällt schwer aber er ist unausweichlich.
Mittlerweile ist es nun schon dunkel geworden als wir am Aeropuerto Internacional Juan Gualberto Gomez ankommen , der vorherige Regen hat die Luftfeuchtigkeit nochmals extrem ansteigen lassen.
Die Abflughalle ist relativ übersichtlich macht einen modernen Eindruck und glücklicherweise klimatisiert.
Der Check-In ist schnell erledigt wir werden wieder in einer der letzten Reihen - der Boeing 767 plaziert.
Die restliche übliche Procdure der Sicherheitscheck,die Passkontrolle alles läuft mit der gewohnten karibischen Gelassenheit ohne Probleme.
Unsere Maschine ist noch nicht da, aber es wird devfinitv wieder keine der neuen A330 sein so viel steht fest. Es wird die D-ABUK , genau jene Maschine welche ein paar Wochen später die Ära der 767 in der Condor-Flotte beenden wird.
Das "schlimme" ist es gibt keine Raucherlounge hier im Terminal - zumindestens nicht für den normalem All-Inclusive Touristen.
Was für ein Eklat - in einem Land dessen wichtigstes Produkt der Tabak ist aber den geneigten Raucher lässt man mit vornehmer Geste am langen Arm verhungern.
Also dann beobachte ich eben die kanadischen Passagiere welche sich an den benachbarten Gates bei"SUNWING" um die Poleposition für das Boarding schlagen.
Dann beginnt auch unser Boarding , ich betrete als einer der letzten Passagiere die ehrwürdige "alte Dame", wenig später rollen wir in Richtung 06 ... DExxxx erhebt sich in den Nachthimmel
... zusammen mit meinen Gedanken,Gefühlen,Dankbarkeit ...
"... Amo esta isla, soy del caribe ..." *
(* Ich liebe diese Insel, ich komme aus der Karibik - Pablo Milanes "Soy del Caribe")
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Re: Vamos compañeros - soy del caribe

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Fr 30. Jan 2026, 04:15

Wie immer sehr, sehr fesselnd.hat mir sehr gefallen.
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Re: Vamos compañeros - soy del caribe

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Fr 30. Jan 2026, 23:32

Die ersten beiden Zutaten wurden ja in Deinem Bericht erwähnt. Mit Limetten (grünen Zitronen), Rum und Zuckerrohr-Sirup kann mein ein nettes Getränk mixen. Auf Martinique (fast um die Ecke) heißt das Ti'Punch (Antillais), also in etwa Kleiner Punch. Gibt es so etwas auf Kuba auch?
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Thomas

Ich fordere die Wiederaufnahme der Produktion der Typen

    Antonow An-2
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    Pilatus PC-6 "Porter"
    Tupolew Tu-154M

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Re: Vamos compañeros - soy del caribe

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 31. Jan 2026, 20:17

Heiko, ich kann mich nur wiederholen - allemal Großen Dank (auch) für dieses Kapitel mit der Mühe, die darin steckt ...
Dieses, Dein Erlebnis, ist echt nachzuempfinden, sicher für jeden, dem Cuba im Lebenslauf ein Begriff geblieben ist,
- und schon steht das gebeutelte Land wieder im Focus unseeliger politischer Gedanken und Entscheidungen. Was ist das blos für eine Welt geworden
Viele Grüße vom
Rainer
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Re: Vamos compañeros - soy del caribe

Ungelesener Beitragvon heiko76 » Do 5. Feb 2026, 07:21

Vielen Dank für die anerkennende Worte ... es freut mich wen ich Euch damit ein Freude gemacht habe. Die restlichen Bilder werde ich dann nach meiner Rückkehr aus Peru einstellen.

Bis dahin viele Grüße

heiko76
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Re: Vamos compañeros - soy del caribe

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mo 9. Feb 2026, 13:55

Ein aktuelles Update aus der Reisebranche zu Cuba von heute

Da dachte man, daß der Tourismus endlich Fahrt aufnimmt ..., das Gegenteil offenbart sich gegenwärtig, wie "Interfax" zu entnehmen ist:

"Die Russische Vereinigung der Reisebranche teilte mit, daß die kubanischen Luftfahrtbehörden ein Notam an Fluggesellschaften herausgegeben hatten, daß das Betanken von Flugzeugen in Kuba vom 10. Februar bis 11. März nicht möglich sein wird...
- Laut dem Aeroflot-Buchungssystem gibt es bis zum 22. März keine Flüge nach Havanna, bis zum 21. März nach Varadero.

- Der Hotelbestand wird optimiert: Hotels mit geringer Auslastung werden vorübergehend geschlossen, ihre Gäste werden kostenlos in andere, meist höhere Kategorien umgebucht.
- Resonance Cayo Santa Maria und Resonance Blu Santa Lucia haben bereits geschlossen,
- das Domina Varadero Hotel nimmt keine Gäste mehr auf,
- die Mojito-Hotels in Cayo Coco und Tuxpan in Varadero sind geschlossen.
- ab dem 10. Februar wird das Costa Sur Hotel geschlossen.
- das Memories Paraiso Azul Beach Resort 5* Hotel in Cayo Santa Maria bleibt bis zum 1. November geschlossen",
hieß es in der Erklärung.


Ja Heiko, irgendwie findet man da wohl keine Worte >kratz<
R.
("Laut dem NOTAM
der Luftfahrtbehörden für Fluggesellschaften vom 08. Februar wird die Lieferung von Jet A-1 Kerosin an neun Flughäfen des Landes, darunter Havanna, Varadero und Cayo Coco im Zeitraum vom 10. Februar bis 11. März ausgesetzt", teilte der Russische Verband der Reisebranche heute am 09. Februar mit).
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