Kamow KA-26 DM-SPQ

Noch mit Hubkolben-Sternmotoren, aber mit dem kompakten Koaxial-Rotor-System.

Moderator: Kilo Mike Sierra

Ka-26Freund
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Re: Kamow KA-26 DM-SPQ

Ungelesener Beitragvon Ka-26Freund » Sa 2. Sep 2017, 21:04

Hallo,

soweit mir bekannt ist hatten alle DDR Ka-26 Dualsteuerung. In den Anfangsjahren waren die Maschinen auch immer "auf Kosten der
Nutzlast" mit einer 2 Mann Besatzung besetzt. Das war natürlich im Kranflug wie auch Agrarflug vor allem in den Sommermonaten sehr
kontraproduktiv. Daraufhin wurden die Maschinen nur noch mit 1 Mann Besatzung geflogen was eine deutliche Mehrbelastung für den Piloten war. Neben dem hauptsächlichen fliegen kam nun die volle Kontrolle für den Einsatz der aviochemische Ausrüstung für den Piloten dazu.
Mit der Papa-Quebec wurden auch bis weit nach der Wende für Interflug Air-Touristik Rundflüge für's zahlende Volk angeboten. Aus Sicherheitsgründen wurden somit die Pedale abgedeckt und der Steuerknüppel auf der Steuerbordseite entfernt. Daher stammt dieses Blech.
Pilot und Passagier auf dem Steuerbordseite sowie die Fluggäste in der angebauten Passagierkabine trugen alle Kopfhörer. Der Taster mit dem Kabel wird vermutlich eine Möglichkeit gewesen sein mit dem Piloten während des Fluges über Intercom zu sprechen. (Aber sicher nur solange er den Knopf drückte).Es war ja doch sehr laut und man hätte sich sonst anschreien müssen.

Vielleicht konnte ich deine Fragen beantworten.
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Fishbed792
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Re: Kamow KA-26 DM-SPQ

Ungelesener Beitragvon Fishbed792 » Mo 4. Sep 2017, 21:52

Ka-26Freund hat geschrieben:Hallo,

soweit mir bekannt ist hatten alle DDR Ka-26 Dualsteuerung. In den Anfangsjahren waren die Maschinen auch immer "auf Kosten der
Nutzlast" mit einer 2 Mann Besatzung besetzt. Das war natürlich im Kranflug wie auch Agrarflug vor allem in den Sommermonaten sehr
kontraproduktiv. Daraufhin wurden die Maschinen nur noch mit 1 Mann Besatzung geflogen was eine deutliche Mehrbelastung für den Piloten war. Neben dem hauptsächlichen fliegen kam nun die volle Kontrolle für den Einsatz der aviochemische Ausrüstung für den Piloten dazu.
Mit der Papa-Quebec wurden auch bis weit nach der Wende für Interflug Air-Touristik Rundflüge für's zahlende Volk angeboten. Aus Sicherheitsgründen wurden somit die Pedale abgedeckt und der Steuerknüppel auf der Steuerbordseite entfernt. Daher stammt dieses Blech.
Pilot und Passagier auf dem Steuerbordseite sowie die Fluggäste in der angebauten Passagierkabine trugen alle Kopfhörer. Der Taster mit dem Kabel wird vermutlich eine Möglichkeit gewesen sein mit dem Piloten während des Fluges über Intercom zu sprechen. (Aber sicher nur solange er den Knopf drückte).Es war ja doch sehr laut und man hätte sich sonst anschreien müssen.

Vielleicht konnte ich deine Fragen beantworten.


Danke für Deine Erläuterungen , einige Fragen wurden somit geklärt .

Ich möchte jedoch nochmal erwähnen , das das Blech aufgrund der Beschriftung (siehe 2. Bild ) nicht aus der SPQ sondern aus der SPY stammt . Ein weiterer Hinweis ist , das der Steuerknüppel aus der SPQ eher unfachmänisch ausgebaut wurde .
Ich vermute mal , das beim Verkauf der SPY nach England Teile zum Aufrüsten aus der SPQ verwendet wurden . Schließlich standen wohl mehrere KA-26 zu dieser Zeit in Diepensee .
Jetzt wäre nur noch die Funktion des Tasters , möglich ist das dieser an stelle des Steuerknüppel - Kabels angeschlossen wurde , die Verlegung würde dafür sprechen . Die Verwendung des Taster als SPU - Taster wäre denkbar .
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