Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

(Themen werden noch neu sortiert. -KMS-)

Moderator: Kilo Mike Sierra

TU-134Fan
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » Sa 4. Jul 2015, 20:02

und der Herr Junker baute diese an seine Flugzeuge .....
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105. Junkers - Ju 287 Glaskanzelcockpit.jpg
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EA-Henning
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 4. Jul 2015, 20:02

Die 152 hat zwar als Prototyp auch eine Glasnase, aber keine vom Typ Boeing B-29/Tupolew TU-4.
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bluemchen
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 4. Jul 2015, 22:07

Das ist richtig, es geht ja aber um die mysteriöse Konstruktionsauslegung "Glasnase" überhaupt. So hab ich es verstanden.
R.
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 4. Jul 2015, 23:17

Jein, also es ging schon um die allgemeine Auslegung, aber im besonderen um diese spezielle Konstruktion. Aber Okay.

Für micht steht die Frage, warum sich diese Glasnase so lange in der Produktion hielt.
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Sa 4. Jul 2015, 23:21

TU-134Fan hat geschrieben:und der Herr Junker baute diese an seine Flugzeuge .....

Das ist eine Vollverglasung der Kanzel, keine Glasnase. Eher ein Glasgesicht.
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon TU-134Fan » So 5. Jul 2015, 07:38

Moin der Fliegergarde >grins< , vielleicht war der Herr Junker ein Vorreiter für die Russen .....regen Verkehr gab es ja vor dem 2.Weltkrieg beim Kriegsspielen der Luftwaffen beiderseits. Wieder Thema verfehlt >kratz<
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » So 5. Jul 2015, 10:40

Im zweiten Weltkrieg war dort der Bombenrichtschütze. Die TU-134, die Bomben abwerfen konnte, hat keine Glasnase. Die Frage heisst, warum überlebte dieses Relikt so lange in Tupolew und Antonow Flugzeugzeugen.
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 5. Jul 2015, 11:08

EA-Henning hat geschrieben:Jein, also es ging schon um die allgemeine Auslegung, aber im besonderen um diese spezielle Konstruktion. Aber Okay.

Für micht steht die Frage, warum sich diese Glasnase so lange in der Produktion hielt.

Ist richtig, beschränken wir uns auf das Boeing-Relikt, sonst ufert es aus.

Habe noch einen interessanten "Einblick" gefunden, auf der Museumsseite
http://www.nationahttp://www.nmusafvirt ... 35/B-29%20 mit den Links zu -Pilot, -Bombardier, -Radio ...

Hier der Bomb. http://www.nmusafvirtualtour.com/media/ ... rdier.html

Bin begeistert, schade, daß Bernd nix mehr dazu sagen kann ... Vielleicht sendet er noch die Botschaft.
R.
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 5. Jul 2015, 11:54

Zunächst ein mal (gehört nur bischen zur Frage)
war es zu der Zeit mit den bekannten Technologien schwierig, optimale Kanzelverglasungen für die Luftwaffenmaschinen (allgemein) überhaupt herzustellen.

Aus der Sicht ist der Boeing-Wurf in der Weiterentwicklung der B-17 einem goldenen Händchen zuzuordnen, es ist für meine Begriffe ein "Meister-Wurf".
Weil: Hier die physikalischen Gesetze den Anforderungen an Konstruktion und Funktion optimal umgesetzt wurden.

Da wir wissen, es gibt weder imp. noch komm. Physik -schon diskutiert bei Concord vs. Tu-144; bei SpaceShuttle vs. Buran -
war es wohl die damals beste Entscheidung, aus der (kriegsbedingten) Not des einen den Vorteil für den anderen umzusetzen.

Die sowj. Spezialisten hatten sofort den scharfen Blick für das Wesentliche.
Daran ist auch nichts verwerfliches. ---> Es konnte schlicht nichts anders, nichts soz. besser gemacht werden. Die Physik kennt keine Unterschiede.

Und so haben wir die Nase auch bei TU- und AN-, wie sie eben ist. Optimal.

Das warum später immer noch ... freue mich auch auf die Disk.
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Re: Die mysteriöse sowjetische Glasnase!

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » So 5. Jul 2015, 21:16

Worum genau dreht es sich in diesem Thema?

Die Glasnase wurde an sowjetischen Flugzeugen verbaut, weil sie ein Erfordernis für die bordautonome Navigation in den fast unendlichen Weiten der Sowjetunion gewesen ist. Sie bot dem Navigator nicht nur eine freie Sicht nach vorn und unten, sondern diente u.a. auch der direkten Messung des Abdriftwinkels. Dazu war eine Skaleneinteilung auf die vordere und nach unten geneigte Glasscheibe aufgebracht worden. Aus diesem Grunde war diese Scheibe auch planar bzw. eben ausgeführt (im Gegensatz zu allen anderen Glas-Segmenten der Bugverglasung, die gewölbt waren).
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Thomas

Zur Zeit wird die Welt mit mehreren Weltuntergangsszenarien in Angst und Schrecken gehalten.
Noch vor wenigen Jahren gab es gar keine Weltuntergänge oder sie traten einfach nicht ein.
Seltsam, sehr seltsam.


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