Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Kilo Mike Sierra
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Sa 26. Aug 2017, 21:22

Deine Prognose hinsichtlich der russischen Primär-Radardaten ist bereits eingetroffen.
https://www.heise.de/tp/features/MH17-S ... 59679.html

Professor Giemulla geht ebenfalls von einer (zumindest fahrlässigen) Mitschuld der ukrainischen Regierung aus und stellt die Frage nach der fehlenden Luftraumsperre zum Schutz der zivilen Luftfahrt.
https://de.sputniknews.com/panorama/201 ... t-ukraine/
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Kilo Mike Sierra
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Sa 26. Aug 2017, 21:35

Über den "Radar-Feiertag" in der Ukraine hatte ich mich schon vor zwei Jahren echauffiert.
Kilo Mike Sierra hat geschrieben:Auf Seite 38 des Berichtes steht ein höchst bemerkenswertes Detail:

Das ukrainische Verteidigungsministerium erklärte, sein militärisches Primär-Radarsystem sei nicht in Betrieb gewesen, weil in dem betreffenden Luftraum keine eigenen Militärflugzeuge unterwegs gewesen seien.

Diese Aussage ist nicht nur bemerkenswert, sondern hochgradig unglaubwürdig.
Obwohl man sich im Kriegszustand befindet, schaltet man die eigene Luftverteidigung auf blind - weil (angeblich) kein eigenes Flugzeug in der Luft war. Den Gegner dreist ignorieren, das ist eine geniale Kriegslist.
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » So 29. Okt 2017, 18:04

Wie muss man denn das verstehen? Ist ja wie bei Dana Scully & Fox Mulder - die Wahrheit ist irgendwo da draussen.

Man lese bei Heise darüber, dass die Akten zum Fall durch die Niederländische Regierung nicht freigegeben werden, obwohl genau dass ein Gericht festgelegt hat.

https://www.heise.de/tp/features/MH17-N ... 73472.html
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysia Airlines

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 29. Okt 2017, 19:38

N´ja Henning, seit wann geht es denn in diesem Politikum um "Wahrheiten" ?

Offensichtlich drehen sich in Holland die Windmühlen auch entgegen dem Uhrzeiger. Da meint man ... es gäbe genügend Wahrheiten, so daß man gar keine Fotobeweise e.t.c. mehr brauche ...
und im gleichem Atemzuge wird administriert "KEINE FREIGABE / VERÖFFENTLICHUNG".

Mit wieviel Kneifzangen zieht man sich denn dort die Hosen an? Ich glaube, man denkt tatsächlich, ein ge-BILD-detes Volk schluckt das mit nebenher.
Merke eben, ich rege mich schon weder auf
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Do 31. Mai 2018, 22:46

Zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen

Wie allgemein und presse - besser: medienfreundlich letzten Donnerstag bekannt gemacht, hatte das internationale Ermittlerteam JIT behauptet, dass das Luftabwehrsystem, das im Juli 2014 die Boeing 777 der Malaysia Airlines mit der Flugnummer MH17 zum Absturz brachte, vom russischen Militär stammen soll.
Dieser Behauptung sollen Fotos, Videos und Aussagen von Zeugen zugrunde liegen, welche genau, wurde nicht präzisiert. Warum auch?
Russland weist diese Behauptungen von sich, denn sie beruhen ausschließlich auf ukrainischen Angaben und Russland selbst ist aus den Ermittlungen ausgeschlossen. Ein bekanntes Bild.

Interessanterweise hat die Malaysische Regierung, die gemeinsam mit anderen Staaten zu der Katastrophe ermittelt, die Vorwürfe des Westens gegen Russland als nicht nachweisbar eingestuft.

https://www.channelnewsasia.com/news/as ... a-10290266
„Es gibt keine stichfesten Beweise, die Russland überführen“, sagte der malaysische Verkehrsminister Anthony Loke, „man kann nicht einfach mit dem Finger auf Russland zeigen.“

Ebenfalls interessanterweise
hat die niederländische Regierung lt. Tass http://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/5253661
nicht ausgeschlossen, die Ukraine ebenfalls für eine mögliche Beteiligung zu verklagen, wenngleich es gegenwärtig (noch) keine solide Rechtsgrundlage gäbe.
... Auch wenn es verfrüht ist, schließt der niederländischen Außenminister Steph Blok keine Option aus. Blose Rhetorik?

Das unsägliche Tauziehen geht weiter
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Fr 1. Jun 2018, 10:45

...zumal Russland jegliches Motiv für einen solchen Anschlag auf den zivilen Luftverkehr oder speziell auf Malaysia fehlt.
Ich bin nicht überzeugt, daß es Zufall war, daß Malaysia zweimal innerhalb von wenigen Monaten ein Flugzeug auf ungewöhnliche Weise verliert.
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Mi 29. Aug 2018, 21:09

In den Niederlanden wird "ermittelt", Russsland als Beschuldigter dabei ausgeschlossen, US-amerikanische Datensätze bleiben unter Verschluß
- so bleibt das Rätsel über diese Tragödie ein Ungelöstes.
Von Anfang an steht die Frage, die auch die Diskussion durchzieht: Wer verschweigt etwas und wer lügt aus welchem Grund?

Ausgerechnet ein niederländischer Politikwissenschaftler und Autor, Kees van der Pijl, widmet sich in seinem Buch "Der Abschuß …" diesem ungelösten Rätsel, welches Anfang September erscheinen soll.

Die "Junge Welt" hatte die Genehmigung zu einem Vorabdruck, der hier mit dem Kapitel 5 der Erklärungsversuche eben erschien: https://www.jungewelt.de/artikel/338813 ... ätsel.html

In der Nachzeichnung des Geschehens von 17. Juli 2014 finden wir natürlich Dinge wieder, die in der Diskussion eine Rolle spielten, es ist eine konzentrierte, detaillierte und chronologische Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln.
# # #
R.
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » Do 30. Aug 2018, 14:04

Die Flugdetails – wie alle Informationen über internationale Flüge, einschließlich der Passagierlisten – waren aufgrund der existierenden Antiterrorvereinbarungen der Europäischen Union routinemäßig an US-Behörden weitergeleitet worden.

Aufgemerkt! Es geht hier um einen Flug von Amsterdam nach Kuala Lumpur, der den Luftraum der USA in 5.000 km Entfernung oder mehr "tangiert".
Was gehen die USA diese Informationen an?!

Zur gleichen Zeit werden die europäischen Bürger und Unternehmen mit der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) traktiert und für "Verstöße" mit hohen Strafen bedroht. Die europäischen Polizeibhörden dürfen routinemäßig keine Rasterfahndung und ähnliches zur Gefahrenabwendung betreiben, weil der "Datenschutz" als unverletzliches Gut anzusehen ist. Auch die gezielte Überprüfung von potentiell verdächtigen Personen wird zunehmend erschwert. Stichwort Racial Profiling.
Für den Weltpolizisten scheint all das explizit nicht zu gelten.
Wir leben in einer verrückten Welt.

Aber den Abschuß der malaysischen 777 auf Reiseflughöhe, den haben sie trotz AWACS und ihrer Raketenabschußaufspürungssatelliten nicht gesehen - wissen nur, daß angebliche alle Spuren nach Rußland führen. Warum sollte Rußland???

Die MH17-Geschichte ist ein Propagandakrieg gegen Rußland und es war die Lunte am Pulverfaß Ukraine. Zum Glück war die Lunte feucht, was wir wohl den zahlreichen investigativen Journalisten verdanken, die die Widersprüche der offiziellen Darstellung aufgedeckt haben.

Einen versehentlichen Abschuß durch das ukrainische Militär halte ich für eine Möglichkeit, obgleich mich das Übungsszenario während eines aktiven militärischen Konfliktes nicht so recht überzeugt. Von militärischem Denken habe ich allerdings keine Ahnung.

Eine andere Möglichkeit ist der Versuch Dritter, einen ganz großen (weltweiten) Konflikt gegen Russland anzuzetteln. Dazu fehlen die Beweise, da nicht zweifelsfrei feststeht, mit welcher Waffe das Flugzeug angegriffen wurde, von wo sie abgefeuert wurde und von wem.

Die Räuberpistole vom versuchten Anschlag auf Putins Regierungsflugzeug mit Verwechslung des Flugzeuges aufgrund ähnlicher Farbgebung ist so jämmerlich absurd, daß sie gar nicht mehr erwähnt werden dürfte. Dazu hatte ich weiter oben schon geschrieben (siehe hier).
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Ungelesener Beitragvon oldyankee » Fr 31. Aug 2018, 17:44

Dazu vielleicht mal ein kleines, aber feines Detail. Unmittelbar nach dem Absturz von MH-17 tauchten ja sofort Bilder von der Absturzstelle auf. Darunter war auch ein Bild eines fast unversehrten Teiles des Leitwerkes. Im Bereich des Seitenruders waren deutlich mehrere Einschüsse zu sehen, die selbst ein ballistisch wenig beschlagener Mensch, als Einschüsse von hinten deuten konnte (längere Eindellung von hinten nach vorn tiefer werdend verlaufend, mit Einschußloch als Abschluß, dessen Ränder eindeutig nach innen geformt waren). Nach sehr kurzer Zeit war genau dieses Bild verschwunden und ist bis heute im Netz nicht mehr auffindbar (obwohl das Netz ja angeblich nichts vergißt!). Passend dazu kam in etwa zu diesem Zeitpunkt die Buk-Rakete ins Spiel, die ja angeblich in Cockpithöhe explodiert war.......... >kratz<

Ich könnte mich bis heute in den Allerwertesten beißen, daß ich dieses Bild damals nicht sofort heruntergeladen habe. Währe heute vielleicht ein "netter Nachweis" dafür, daß ich keineswegs ein "Verschwörungstheoretiker" bin, was mir schon oft in anderen Foren zu diesem Thema vorgeworfen wurde. Seit dieser Zeit bin ich mir sicher, daß man nichts weniger trauen sollte, als den täglichen Nachrichten - mal abgesehen vielleicht von den Worten bestimmter Politiker!!!

Viele Grüße

Micha
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Re: Abschuß einer Boeing 777-200 der Malaysian Airlines

Ungelesener Beitragvon bluemchen » Sa 3. Aug 2019, 23:01

Zur "MH-17" darf es keine Ruhe geben in der Wahrheitsfindung, so gern es das JIT Ermittlerteam auch hätte. - Es gibt keine Ruhe, auch Dank des NL Politikwissenschaftler van der Pijl, Kees / https://shop.papyrossa.de/van-der-Pijl- ... r-Abschuss (der Film zum Buch ist nach meiner Erinnerung in Vorbereitung für D), dem ex Militäraufklärer Josef Resch,
und aktuell wieder Biedermann & Kerner „Abschuss MH17 – Auf der Suche nach der Wahrheit" .

Es gibt keine neue Theorie, wohl aber die Erhärtung einer Bekannten. In dem Zusammenhang zwei Dinge - zum Einen ein Dankeschön an Micha @oldyankee
oldyankee hat geschrieben:… Dazu vielleicht mal ein kleines, aber feines Detail. Unmittelbar nach dem Absturz von MH-17 tauchten ja sofort Bilder von der Absturzstelle auf. Darunter war auch ein Bild eines fast unversehrten Teiles des Leitwerkes. Im Bereich des Seitenruders waren deutlich mehrere Einschüsse zu sehen, die selbst ein ballistisch wenig beschlagener Mensch, als Einschüsse von hinten deuten konnte (längere Eindellung von hinten nach vorn tiefer werdend verlaufend, mit Einschußloch als Abschluß, dessen Ränder eindeutig nach innen geformt waren). Nach sehr kurzer Zeit war genau dieses Bild verschwunden und ist bis heute im Netz nicht mehr auffindbar (obwohl das Netz ja angeblich nichts vergißt!)

und zum Anderen ein (nicht zu übersehender) Verweis / Präzedenzfall (?) IH870 1980, nähe der Insel Ustica, wo erst 19 Jahre nach dem Absturz, ein Gericht urteilte: ‚Der Absturz der DC-9 erfolgte nach einer militärischen Abfangaktion, die DC-9 wurde abgeschossen.‘ Bis dahin war es den Geheimdiensten und Militärs gelungen, mit wahrheitswidrigen Behauptungen von den tatsächlichen Verursachern abzulenken.

Was Biedermann/Kerner darlegen zur Abschußtheorie im aktuelle Artikel https://sptnkne.ws/8RKa entspricht meiner Erfahrung (manchmal holt einem das Leben wieder ein) und deswegen führe ich diesen Artikel hier im Thema an (Buchbesprechung wäre auch möglich) und deswegen meine ich auch, daß das Strickmuster des JIT, ein Dogma, - es muß antirussisch bleiben, ein Geheimdienstliches zu sein scheint.

(Zum Funk-Meß-Feiertag in der Ukraine just an diesem Tag hatte wir schon geschrieben, zu vielen weiteren Fragestellungen ebenfalls)
- Zum Tod des ukrainischen Suchoi-Piloten, mit dem Orden der Tapferkeit ausgezeichnet, der als einziger der Kette mit 3x R-60 LL-Rak. an seiner SU-25 zur freien Jagd startete (und als einziger zurückkehrte) - Flugplan by Biedermann https://www.sovsekretno.ru/public/userf ... st-2-1.jpg mag man stehen wie man will - eine Dienstwaffe mit ausgefräster Serien-Nr. als Tatwaffe ist so ziemlich das dümmste, was einem Geheimdienst einfallen kann. Die gibt es in keiner Armee der Welt, außer vlt. seinerzeit Poroschenkows Nationalistentruppe.

„Die Wahrheit hat es schwer in unserer Zeit“, so der Experte auf die Frage nach den Chancen, dass die Wahrheit zu MH17 ans Licht kommt. „Aber man darf auch nicht aufgeben.“ Das zeige der Abschuss bei Ustica 1980, wo das tatsächliche Geschehen nicht auf Dauer verheimlicht werden konnte.
Da hat Biedermann wohl sehr Recht
Wie es wirklich war, weiß keiner, solange nicht das Schweigen von Beteiligten gebrochen wird.

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