SU: Zwischenlandung in einer "Geschlossenen Stadt"

Was lief bei den Fluggesellschaften östlich der Elbe? Immerhin waren sie Partner der Interflug und gehören zum Thema dazu.
joschie99
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SU: Zwischenlandung in einer "Geschlossenen Stadt"

Ungelesener Beitragvon joschie99 » Mo 12. Aug 2019, 21:28

Hat es einst solche Vorfälle gegeben, dass ein Flugzeug mit ausländischen Touristen an Bord. Einen (ungeplanten) Zwischenstopp in der UdSSR in einer geschlossenen für Ausländer nicht zugänglichen Stadt eingelegt hat? Und wie wurde da mit den an Bord befindlichen ausländischen Fluggästen verfahren? Damit sie nichts sahen.
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EA-Henning
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Re: SU: Zwischenlandung in einer "Geschlossenen Stadt"

Ungelesener Beitragvon EA-Henning » Di 13. Aug 2019, 06:36

Ich glaube nicht, dass es dazu kam. Bei einem IFR-Flug, zumal über der UdSSR, musste ja der Flugplan inklusive der Alternates aufgegeben werden.
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bluemchen
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Re: SU: Zwischenlandung in einer "Geschlossenen Stadt"

Ungelesener Beitragvon bluemchen » So 18. Aug 2019, 19:44

N´ja joschie99, wenn man sich die Definition "Geschlossene Stadt" - Закрытое административно-территориальное образование (ЗАТО) - mal zu Gemüte führt (Wiki):
- Geschlossenes administrativ-territoriales Gebilde oder Geschlossenes Verwaltungszentrum ist eine Stadt oder ein Gebiet mit Reise- und Aufenthaltseinschränkungen …
- Es bestehen Zutrittsverbote oder -beschränkungen für Ausländer und russische Staatsbürger. Geschlossene Städte sind zumeist Militärbasen oder Standorte von Rüstungs-, Nuklearindustrie … ,

gelten die Gebote also nicht nur für Touristen. Ich stelle mir das auch nicht so dramatisch vor in Deinem angenommenen Fall - da wird kurz ein Kamera- und Dokumentationsverbot ausgesprochen. Registriert ist man ja sowieso. Das Verlassen des Transitbereiches ist ebenso fraglich, falls doch, gibt es eine (Reisegruppen)fahrt zum Hotel und fertig.
Und ehrlich gesagt, aus eigenem Erleben - das war einfach normal und man machte sich keine Gedanken dazu. Es war eben in Freundesland administrativ so.

Genaueres könnte @Peter darlegen als Kenner des Landes aus eigener Tätigkeit - es ist möglich, das in den Tiefen des Forums in einem Beitrag vom Peter dazu etwas zu finden wäre. Er selbst ist (vermutlich krankheitsbedingt) seit den letzten Jahren nicht mehr im Forum, was sehr bedauerlich ist.
Und
ich glaube schon, daß in der Vielzahl der Aktivitäten incl. der BAM / Druschba / Jugendaustausche und sonstiger Zweckreisen solche Fälle nicht
gänzlich ausgeschlossen waren/ werden konnten.
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R
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*Träger der Roten Mainelke und des aberkannten Status GDR, gedient in Fremden Streitkräften*


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