Raritäten am Himmel seinerzeit

Mucha100
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit

Ungelesener Beitragvon Mucha100 » Di 19. Feb 2019, 19:57

@Flugi - das ist die Granate, Dankeschön auf meine unsichere Frage
Mucha100 hat geschrieben:Wie wird denn so ein "Maßstab 1:4" gestartet

klar -
Flugi hat geschrieben:Im F-Schlepp, was sonst. https://www.youtube.com/watch?v=8hm9WutuXyA
ich gebe zu - noch nie gesehen und an F-Schlepp habe ich zwar auch gedacht, aber dann doch als sehr wagemutig verortet, denn hier müssen ZWEI steuern und das möglichst simultan.
Großes Kino nochmal, das sei festgestellt, auch bei den automatisch folgenden Video´s

Nun habe ich die PPL im Kästchen liegen (den mit dem Nachlaßpapieren >grins< ) , und es ergäbe sich die Frage, was brauchen diese Freizeit-Piloten von Amts wegen (grundsätzlich geht doch nichts ohne Amt), um den Kunstflug in Bodennähe und neben einer Überlandleitung (220 kV ?) zu bewerkstelligen, oder schlicht mal im Aufwind einer Cumulus Congestus zu verschwinden ?
Ich denke da so an eine "MPL" -Model-Pilot-Licence, ist da was dran?

Ich meine, hier wurde von Flugi eben eine neue Forumtür geöffnet, dem großkalibrigen Modellflug (ist das RC ? - ihr seht, ich habe keine Ahnung)
und da könnte man doch gemeinsam einfach mal die Jahrestermine sammeln, was es an Veranstaltungen im Jahr von den Vereinen so gibt.
Wer etwas in Erfahrung bringt, schreibt es ein - und alle profitieren
a) um hinfahren und Dabeisein zu können oder
( b) im Netz die Veranstaltungen mitzuerleben, wenn sich a) ausschließt

Aber ich merke eben, wir sind bei den Raritäten und nicht im Modellflug - also dort dann eben ein neues Thema aufgemacht
Ich wäre dafür
VG
Mucha
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Trainer29
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit

Ungelesener Beitragvon Trainer29 » Mi 6. Mär 2019, 03:14

Hallo,

schau dir mal diese Seite an:

https://www.dmfv.aero

Müsste fast alle deine Fragen beantworten.

Bin leider schon zu lange aus dem RC-Modellbau raus.

Gruß Jürgen
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Wenn sich alle gegen dich stellen, denke immer daran: Flugzeuge starten gegen den Wind.

Mucha100
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit

Ungelesener Beitragvon Mucha100 » Mi 6. Mär 2019, 20:19

Trainer29 hat geschrieben:Müsste fast alle deine Fragen beantworten.
Was soll man da sagen @Trainer29 ,
- hier sind nicht nur die kleinen Fragen -von oben- beantwortet, sondern sogar Fragen, die noch gar nicht gestellt wurden … >rofl<
Mit dem
Trainer29 hat geschrieben:https://www.dmfv.aero
Link hast Du ja ein Pick-Ass rausgefunden,
für das sach-scharfe Ein-Linken in die Modellflug-Republik.
- Dann vlt. doch eine neue Seite im Modellflug einrichten, wenn die Admins nichts dagegen haben
VG - Mucha
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ostseh
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit

Ungelesener Beitragvon ostseh » Di 26. Jan 2021, 16:52

Mucha100 hat geschrieben: Die Segelflugzeuge der 50/60-er Jahre bei uns - ein Abriß

Zunächst eine kurze Auflistung der Typen, die zu damaliger Zeit geflogen wurden / werden konnten, ihr erinnert euch und lediglich der Einordnung wegen: Das waren

- Baby II b
- LF-109 “Pionyr” – Doppelsitzer, abgelöst vom
- FES 350 „Lehrmeister“ (I + II)
- „Meise“
- „Libelle“
- LG-125 „Sohaj“, LG-425 „Sohaj 3“
- Mucha100
- „Jaskolka“
- „Bocian“

Rückblickend ist es glaube ich legitim, ... viele.

Wer diesen Zeitraum kennengelernt hat, weiß um den „erzieherischen Faktor“ und wird verinnerlicht haben – schlecht war das in der Endkonsequenz nicht, einschränkend im persönlich-sportlichen Vorankommen u.U. schon, das gehört zur Realität dazu.
Nur mal als kleine Randbemerkung zum Verständnis(der Älteren), heute ist gewiß alles oder zumindest vieles anders.


.. ich sach mal so: wer mit 14 oder 15 Jahren segelfliegen durfte, war auch auf der anderen Seite des Vorhangs sehr früh in Verantwortung eingebunden. Während die Kumpels MoFa fahren durften, saßt du im verein zu kleinem Geld mit Fallschirm in einem truren Fluggerät. Das du - daher kleines Geld - dann Do/Fr. in der Werkstatt und am WE auf dem platz - ohne Halle auch mit abholen - zu betreuen hattest. Als dann immer noch Flugschüler.
Die AHs kamen dann mit Ablösetemperatur um zehn.. :-)

Mich hat das mein bisheriges Leben lang geprägt. Wenn auch Mathe und Physik nicht für die LH genügten und ich erst später drauf kam, warum einer unserer alten Fluglehrer fiese beiden, groschengroßen Flecken an der Schläfe hatte. Oder woher manches Liedgut bachts am Lagerfeuer entstammte..

meine zeitgenössischen Maschinen im Verein, dpäter auch dem BWL-Fluglager waren:

ASK13
Ka2
Ka6
Bergfalke,
Meise,
Grunau-Baby
MotorFalke
Jodel und MoraneSaulnier zum F-Schlepp

ich durftt auch mal spaßeshalber gaanz kurz SG38.

später kamen nach Stunden und Typengeld die Libelle (Hähnle, Im Lenninger Tal gebaut), der Cirrus und andere dazu..

In den Ferien schaute man, einen Job bei Hähnle (GfK), Schempp-Hirth (Akro-Star und Reparatur) oder später Hollighaus Cirrus) zu bekommen. MBB ging manchmal auch , war aber sehr geheim wegen MILAN ind Bo105. ..

So viel zu anfänglichen 70ern im NSA ..:-)

nur so zum spiegeln..
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ostSeh
LuftfahrtArchäologie (auch Oderland) LAO
auf rügen
01715254076

Mucha100
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit

Ungelesener Beitragvon Mucha100 » Di 26. Jan 2021, 20:03

Der "Spiegel" ist angekommen ...

und um eine Bemerkung an die Praktikanten-Jobs zu knüpfen - bei den renomierten Namen hatte man es bestimmt auch mit "Neidern" im eigenem Umfeld zu tun.
Und um es mit zu erwähnen - der Klaus Holighaus, der ja von Schempp-Hirth kam, war hierzulande im "Osten" auch kein Unbekannter.
Seine EM-Titel in den 80-ern in der Offenen Klasse, wie WM-Segelflugtitel, wie seine ob. erwähnten Orchideen ... die Cirrus ... Nimbus, blieben doch hier nicht unentdeckt.
Klaus Holighaus war einfach eine Größe im Flugsport. Natürlich wußte man auch - das alles war nur mit "einer Mark mehr" zu machen.

Daß er im Tessin mit einer Nimbus verunglückte, bewegte seinerzeit alle, das war aber auch schon die "Neuzeit", hier. Und was die Felswand betrifft ...
deswegen habe ich einen Heidenrespekt vor der Hochgebirgsfliegerei wie auch in Frankreich (siehe den Blanik-Thread) oder in den Anden.
VG
Mucha100

Ach so: Wo hattet ihr denn den SG-38 her? Natürlich heute "Spaß", damals begann das Fliegerleben mit "1 Sunde Pendeln" auf dem Drahtverhau, bevor der erste Rutscher ohne abzuheben frei gegeben wurde ...
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Mucha100
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit - aber nicht nur ...

Ungelesener Beitragvon Mucha100 » Sa 10. Jul 2021, 22:23

Es ist doch nicht zu glauben - da fliegt in den Staaten tatschlich noch eine Minimoa

Richtig gelesen - eine Göppingen Gö-3 Minimoa von Wolf Hirth - 40-er Jahre!

Aktuell gepostet und zum Nachlesen: https://www.facebook.com/SoaringSocietyofAmerica
215270487_10158559256464615_8806453952810543591_n.jpg
Hier im Bild hinter dem vorderen Oldtimer

- Es war nicht nur der schönste, sondern auch der erste Hochleistungssegler (1936 ... 42) der 17 m -Klasse mit einer Gleitzahl von 26, Radfahrwerk, geschlossene Haube, Klappen und Wassertank in den Flächen,
der zudem sofort in Serie gebaut wurde - über 100 Stück. Es sollen heute noch 4 Stück existieren. Und eine davon offenbar hier:
Minimoa.png
Bildquelle: f Soaring Society of Amerika -Link oben.

Wie man die Leimungen widerhergestellt hat ... - unendliche Sisyphusarbeit
Hut ab!
VG MUCHA 100

Zum Nachlesen auch
: https://www.bredow-web.de/ILA_2002/Oldt ... nimoa.html / https://www.aerokurier.de/segelflug/min ... s-denkmal/
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Kilo Mike Sierra
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Re: Raritäten am Himmel seinerzeit

Ungelesener Beitragvon Kilo Mike Sierra » So 11. Jul 2021, 16:59

Das überrascht mich auch.
Die Minimoa war damals ein Flugzeug, von dem Segelflieger träumten. (Das weiß ich aus einem alten Buch zum Thema.)
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Thomas

Wenn Fliegen teuer gemacht wird, dann wird es wieder zum Privileg der Reichen - ein Rückschritt von mindestens 50 Jahren.


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