Projekte in der SU und der RF

Missionen, Sensoren (z.B. MKF-6), Experimente und Ergebnisse
bluemchen
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Re: Projekte in der SU und der RF

Beitragvon bluemchen » Sa 25. Jul 2026, 22:40

Na, das nenne ich doch mal einen echten Durchbruch:

25. Juli. /TASS/: Das russische staatliche Raumfahrtunternehmen Roscosmos hat nicht vor, seine Zusammenarbeit mit Kasachstan bezüglich der Baikonur-Startanlage zu beenden, sagte der Generaldirektor Roscosmos, Dmitri Bakanow, in einem Interview mit Vesti.

"Wir haben drei Startzentren – die nationale Startanlage von Wostotschny, die militärische Startanlage von Plessezk und Baikonur. Wir arbeiten mit allen dreien zusammen und haben keine Pläne, einen von ihnen zu schließen", sagte er.

Bakanow fügte hinzu, dass Russland und Kasachstan sich darauf geeinigt hätten, nun Proton-M-Raketen zu starten.
Proton-M.png
Nur Demo Q.: Roscosmos frühere Aktivitäten

Bei den genannten 9 Proton-M Raketen handelt es sich um den produzierten Bestand auf Lager, der infolge kasachischer Umweltbedenken bisher nicht zum Einsatz kommen konnte.
Offenbar waren die kasachischen Entscheidungsträger zur Einsicht gelangt, daß ohne Russland jegliche Perspektive dort verpuffte.

- Außerdem arbeiten die beiden Länder an einem gemeinsamen Projekt zum Start der Sojus-5-Sunkar-Rakete von der Baiterek-Startrampe in Baikonur.
Bakanow schätzt Russlands Aussichten auf die Entwicklung der Weltraumkooperation mit Kasachstan als gut.

Diese Aussichten wären nur zu begrüßen und vor allem - Protonstarts sind legendär >sup<
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Re: Projekte in der SU und der RF

Beitragvon EA-Henning » So 26. Jul 2026, 10:58

Nun, gut, das es Kasachstan ist. In Deutschland wäre das unmöglich .

Aktuell in Eisenach: Kohlestrom ist Scheisse. Windkraftwerke Scheisse. Nun will man eine Biogasanlage bauen. Bürgerinitiative: alles Scheisse. Muess man verhindern. Internet in Eisenach in vielen Bereichen arschlangsam. Nun soll ein Rechenzentrum gebaut werden. In dessen Gefolge auch bessere Anbindung der Stadt. Bürgerinitiative: nein. Ich nur die Politik verhindert viel. Noch wenige Jahre, und wir sind 3.Welt.
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Re: Projekte in der SU und der RF

Beitragvon bluemchen » So 26. Jul 2026, 15:20

N´ja, nochmal eine Pauschalaussage zur Umweltproblematik der Raketentreibstoffe (woanders schon mal angerissen)

1) Die Kombination Hydrazin (UDMH) / NTO ist hocheffektiv, aber auch hochgiftig (korrosiv, aggressiv) - 98%ige Salpetersäure rotrauchend, wer das schonmal gesehen hat, nimmt Abstand ...
- Wir haben das in den 60er Jahren schon gehändelt, mithin wird der Umgang beherrscht!
Was nicht passieren darf, sind Unfälle (aber wo dürfen die schon passieren?) .
- Die chem. Reaktion, also Verbrennung, wiederum ist rel. neutral, wenn sie optimal passiert, Stickoxide wie woanders auch ...die der Ozonschicht (Stufentrennung i.d.R.) nicht förderlich sind. Hydrazin wasserlöslich.

2) Festtreibstoffe (weltweit Verbreitung) anders herum: Lagerung/Transport neutral, die Reaktion Verbrennung hochproblematisch durch die Aluoxide/Salzsäure, oder auch mit Chloranteilen, da regt sich aber keiner auf.

Aber wir wissen natürlich, daß auch das Streichholz / Schwefelholz umweltschädlich ist, Vulkanausbrüche seien mal in der Betrachtung nicht eingeschlossen :-joy:

(Studienmaterial: https://www.bernd-leitenberger.de/raktr ... e_vignette ; https://www.bernd-leitenberger.de/raktreib2.shtml )
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